73857

2011 bis zur Gegenwart

4. März 2011: Der Verein der Zoofreunde hat in seiner Jahresmitgliederversammlung im Schloss entschieden, den Bau der Bärenanlage finanziell zu unterstützen. Maximal 450.000 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt, hat die Versammlung einhellig beschlossen. Zuvor war entschieden worden, dass Geld, das einst für den Bau einer Robbenanlage angelegt wurde, für andere Projekte im Zoo bereit zu stellen. Der Bau einer Robbenanlage lasse sich aufgrund der absehbaren Kosten nicht realisieren. Zudem war die Entscheidung gefallen, die Vorstandswahl auf einen späteren Termin zu verschieben.

 

16. April 2011: Schon vor 9 Uhr fanden sich die Ersten am Zoo ein. Einige hatten sogar Werkzeuge dabei. Verwunderlich war das für Eingeweihte nicht, hatte doch der Verein der Zoofreunde zu einem Arbeitseinsatz aufgerufen. 15 Leute beteiligten sich an dem Frühjahrsputz. Bis zum Mittag konnten die Aufgaben erfüllt werden. Da wurde in der Nähe des Tigergeheges der Baum des Jahres, eine gut drei Meter hohe Elsbeere (weitere Informationen zu dem in hiesigen Breiten seltenen Gewächs gibt es unter www.baum-des-jahres.de ), gesetzt. Während hier Männer schippten, um ein passendes Pflanzloch zu bekommen, wurde einige hundert Meter weiter unter Leitung des amtierenden Vorsitzenden Karsten Bormann der Sorbenbrunnen aus seinem Winterschlaf erweckt. Dafür war der Winterschutz abzubauen und einzulagern. Anderenorts kamen Pinsel zum Einsatz, um Holzteile mit dem notwendigen Schutz zu versehen. Und dann zog es alle in das Gehege der Lamas und Nandus, um hier Laub, herabgefallene Äste und Unkraut zu beseitigen. Die Lamas fanden das ziemlich spannend, schauten zu und ließen sich das eine oder andere Löwenzahnpflänzchen, das unter dem Laub zum Vorschein kam, schmecken. Die Nandus versuchten ebenfalls, einen leckeren Happen zu ergattern. Dass sie dabei einiges von dem, was zum Abtransport in der Schubkarre lag, wieder auf die Erde beförderten, musste dabei in Kauf genommen werden.  

 

19. April 2011: Der Stadtrat von Hoyerswerda hat sich einstimmig für den Bau einer neuen Bärenanlage ausgesprochen. Der Verein der Zoofreunde hatte in seiner Jahresmitgliederversammlung im März entschieden, maximal 450 000 Euro dafür zur Verfügung zu stellen. Als nächster Schritt wurde in der Ratssitzung benannt, einen Vertrag zwischen dem Bauherren, der Stadt, und dem Verein der Zoofreunde zu schließen.  

 

22. April 2011: Zu einem vorösterlichen Spaziergang durch den Zoo fanden sich am Karfreitag rund 70 Personen ein. Ausgangspunkt war wiederum das Tropenhaus, an dem der Rundgang startete, auf dem neben anderem über Nachwuchs und vorgesehene Veränderungen an Anlagen informiert wurde. Tierpflegerin Silke Kühn gab neben anderen den Gästen die Erläuterungen. Natürlich wurden beim Rundang von den Kindern einige Süßigkeiten entdeckt, die der Osterhase versteckt hatte.  

 

5. Mai 2011: Mehr als 200 Kinder beteiligten sich am Zooschultag. Sie kamen aus Bildungsstätten in Hoyerswerda, aber auch aus Königsbrück, Kamenz und Wittichenau. An zehn Stationen wurde ihnen Wissen vermittelt. Da die Vereinten Nationen 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärten, standen diesmal die Baumbestände und die darin vorkommenden Tiere im Mittelpunkt.

 

28. Mai 2011: 27 Zoofreunde des Vereins und der Stadt starteten zu der jährlich stattfindenden Rad- und Kremsertour. Das Wetter spielte mit. Mit Gesang auf dem Kremser ging es durch den Wald nach Knappenrode zur Energiefabrik, wo wir schon erwartet wurden. Bei einer fachkundigen Führung durch die Ofenausstellung bewunderten wir die vielen verschiedenen Öfen und deren Zubehör. Die Ausstellung "Auge des Himmels" ist sehr sehenswert. Bei einem Mittagessen im "Zechenhaus" erzählten wir Anekdoten und es wurde viel gelacht. Danach ging es wieder auf getrennten Wegen nach Hause. Die einhellige Meinung zu diesem Ausflug, es war ein gut vorbereiteter Tag mit netten Leuten und vielen neuen Eindrücken.

 

16. Juni 2011: Die Kinder- und Jugendfarm verfügt über einen neuen Pferdestall. 20 Monate nach dem Brand konnte das neue Objekt eingeweiht werden. Rund 240 000 Euro hat das Bauvorhaben gekostet. Möglich wurde dessen Verwirklichung durch die Unterstützung des Landes, aber auch durch Spenden von Bürgern und Interessengemeinschaften. Der Verein der Zoofreunde hatte ebenfalls geholfen. Der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V., Karsten Bormann, und Viktor Strzodka, Ehrenmitglied des Vorstandes, hatten im November aus Anlass der Übergabe des Rohbaus einen Scheck über eine Summe von 1 500 Euro übergeben. Das alte Stallgebäude der Kinder- und Jugendfarm des CSB war am 6. Oktober 2009 abgebrannt. Ursache für das Feuer, durch das mehrere Tiere ums Leben kamen, war Nagerfraß an elektrischen Leitungen.  

 

9. Juli 2011: Das vor einer Woche wegen ungünstiger Witterung abgesagte 36. Tiergartenfest konnte am Ausweichtermin bei Sonnenschein gefeiert werden. Natürlich wollten viele Besucher den Stargast des Nachmittags, Schlagerstar Hans-Jürgen Beyer, erleben. Aber selbstverständlich gehörten auch die Zootiere zu den Stars, zum einen bei der Tierparade und zum anderen bei der angekündigten Taufe. Ein kleiner, etwa vier Wochen alter Esel sollte einen Namen bekommen. Der Vorschlag der elfjährigen Anncharlott fand den meisten Zuspruch und so trägt der Esel jetzt den Namen "Manni". Der Verein der Zoofreunde hat das Tiergartenfest tatkräftig unterstützt.

 

27. August 2011: Die Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und interessierte Zoofreunde waren mit dem Bus auf Tour. Ziel war der Wildpark Geising-Hartmannsmühle im Osterzgebirge. Der wunderschöne Wildpark „Hartmannsmühle“ wurde 1997 eröffnet und präsentierte auf einer 6 Hektar großen Fläche etwa 200 einheimische Tiere in 22 Arten. Nach dem Mittagessen ging es in Richtung Glashütte zu einer Führung durch das berühmte Uhrenmuseum. Seit mehr als 160 Jahre ist Glashütte bekannt durch seine Uhrmacherkunst, und unter dem Motto „Hier lebt die Zeit“ ist diese Kunst weltweit berühmt.  

 

6. November 2011: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda war bei der Delegierten- versammlung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) vom 4. bis zum 6. November in Leipzig vertreten. Daran nahmen Vorsitzender Karsten Bormann, die Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Seitz und Frank Grommisch sowie Thomas Gröbe teil. Zu den Hauptpunkten des Treffens gehörte die Wahl eines neuen Vorstands für die GDZ. Hierbei wurde erneut Dieter Rollepatz aus Neuwied das Vertrauen ausgesprochen. Auch alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zudem wurde einstimmig entschieden, die Amtsdauer des Vorstandes auf vier Jahre zu verlängern und bei den Delegiertenversammlungen einen zweijährigen Rhythmus herzustellen. Der GDZ gehören über 50 Fördervereine aus ganz Deutschland an. Sie vertreten die Interessen von mehr als 60 000 Mitgliedern.  

 

19. November 2011: Das gleichmäßige Kratzen der Rechen auf dem Erdboden wurde an dem kühlen und feuchten Morgen nur ab und an durch Löwengebrüll unterbrochen. Hin und wieder war auch das Klappern von Schippen und Schubkarren zu vernehmen. Etwa 15 Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda bzw. Freunde der zoologischen Einrichtung hatten sich an jenem Sonnabend um 9 Uhr zum Herbstputz getroffen. Die Aufgaben war schnell umrissen. In den Gehegen von Lamas und Nandus bzw. Benettkängurus und Kranichen war das Laub zu beseitigen. Dritter Arbeitspunkt war das Fischottergehege, an dem eine Tür wieder hergerichtet werden sollte.

 

23. November 2011: In das Zoorestaurant "Jambo" kann nicht eingekehrt werden. Die gastronomische Einrichtung wurde vom Betreiber, der Lausitzer Werkstätten gGmbH, geschlossen. Die Ursache hierfür seinen personelle Gründe, auch die Besucherzahlen hätten nicht den Erwartungen entsprochen. Das "Jambo", im afrikanischen Stil, war im Oktober 2008 eröffnet worden.

 

3. Dezember 2011: Auf der Internetseite des Zoofördervereins kann der 6 000. Besucher begrüßt werden.  

 

5. Dezember 2011: Die Günter-Peters-Ehrennadel, benannt nach dem Gründer des Hoyerswerdaer Tiergartens, wurde Eberhard Kneschke verliehen. Er setzt sich seit über 20 Jahren als Vorsitzender des Tierschutzvereins Hoyerswerda für die Rechte und den Schutz der Tiere ein. Oberbürgermeister Stefan Skora dankte Eberhard Kneschke für die geleistete Arbeit im Ehrenamt und würdigte seine Leistungen für die Stadt, insbesondere in Diskussionen zur artgerechten Tierhaltung im Zoo und bei der Erfüllung der kommunalen Aufgaben zum Tierschutz.  

 

23. Dezember 2011: Das große Bauschild, das auf das Vorhaben Bärenanlage hinweist, wurde in Position gebracht. Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda stellt für das Projekt immerhin 450 000 Euro zur Verfügung und verwirklicht damit auch einen großen Wunsch der verstorbenen Zoofreundin Else Schulz.  

 

7. März 2012: Der Baustart für die neue Bärenanlage, die zwischen Fischotteranlage und Schloss Hoyerswerda errichtet werden soll, wird am 20. März erfolgen. Darüber informierte der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, Karsten Bormann, in der Jahresversammlung. In den kommenden Monaten werde dieses Großprojekt, für das der Verein 450 000 Euro zur Verfügung stellt, die Arbeit der Interessengemeinschaft bestimmen. Das Jahr 2012, so sagte es Carmen Lötsch, Geschäftsführerin der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH, werde ganz im Zeichen des Bären stehen. Die Verwirklichung des Projekts, das auch dank der großzügigen Unterstützung von Else Schulz umgesetzt werden kann, sei in greifbare Nähe gerückt. Die notwendige Baufreiheit ist bereits geschaffen. Ein großes Bauschild weist seit einigen Monaten darauf hin, dass im Zoo umfangreiche Veränderungen anstehen.  

 

Karsten Bormann hatte im Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf die Arbeitsergebnisse des vergangenen Jahres hingewiesen. Dabei sprach er den Wunsch aus, dass sich Mitglieder noch aktiver einbringen, etwa beim Frühjahrs- und beim Herbstputz, an dem sich bislang stets 15 Leute beteiligten. Zudem richtete der Vorsitzende den Blick nach vorn. Denn in den nächsten Monaten soll bereits entschieden werden, welchem großen Projekt sich der Zooverein nach der Fertigstellung der Bärenanlage widmet. Spätestens im Sommer werden dazu Entscheidungen fallen. Vorschläge von der Zoo, Kultur, Bildung gGmbH liegen bereits vor. Womöglich wird schon beim Tiergartenfest am 8. Juli mitgeteilt werden können, worauf das Engagement in den kommenden Monaten ausgerichtet wird. Der Bericht des Vorstandes, einschließlich Finanzplanung und Arbeitsplan, wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen. Ebenso wurde nach dem Bericht des Revisors Christian Frank dem Vorstand die Entlastung für das zurückliegende Geschäftsjahr ausgesprochen. Dem Verein der Zoofreunde gehören derzeit 254 Mitglieder an. Nach dem offiziellen Teil der Jahresversammlung und einem kleinen Imbiss berichtete Matthias Barthel über seine Erlebnisse während einer mehrwöchigen Tätigkeit im "Schweizer Nationalpark".  

 

20. März 2012: Der Zoo Hoyerswerda bekommt eine neue Bärenanlage. In feierlichem Rahmen vollzogen am Nachmittag Oberbürgermeister Stefan Skora und der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, Karsten Bormann, im Beisein vieler Gäste die ersten Spatenstiche. Unmittelbar danach gab es durch einen Bagger bereits die ersten Erdbewegungen. Stefan Skora erinnerte daran, dass der Stadtrat am 19. April des vergangenen Jahres dem Zookonzept zugestimmt hat, das Grundlage für umfangreiche Veränderungen im Zoo ist. Dank der großzügigen Spende von Else Schulz, die 2010 verstorben ist, konnte der Verein die Bausumme von 450 000 Euro zur Verfügung stellen. Der Oberbürgermeister dankte Else Schulz für diese große Unterstützung, wie auch dem Förderverein und den Stadträten. Von dem Projekt werden alle profitieren, ist er überzeugt, die Tiere, die Zoomitarbeiter und natürlich die Besucher. Zudem werde Hoyerswerda aufgewertet. Vom Zoo aus sind das Schloss und die Altstadt rasch erreicht. Und auch die Wege in die Neustadt seien nicht weit, äußerte Stefan Skora. Für den Verein der Zoofreunde sei das neue Projekt "ein gewaltiger Schritt", sagte Karsten Bormann, und ein wesentlicher Beitrag zum Umsetzen der Haltungsrichtlinien für Bären. Aus Dankbarkeit für die Spende werde das Gehege den Namen Else-Schulz-Bärenanlage tragen.  

 

6. April 2012: Auf große Resonanz ist der vorösterliche Spaziergang durch den Zoo gestoßen. Am Karfreitag um 10 Uhr fanden sich dazu viele Interessierte ein. Geführt wurden sie von Kuratorin Kathrin Witzenberger und Tierpflegerin Silke Kühn. Zu den ersten Stationen gehörte die Bärenanlage. Ihre beiden Bewohner, die Bärinen Susi und Jane, werden bald umziehen können, denn zwischen Fischotteranlage und Schloss entsteht ein neuer, viel großzügigerer Komplex für die Vierbeiner. Die Gäste erfuhren von anstehenden Geburten, etwa bei den Zebras, und notwendigen Veränderungen von Gehegen, etwa bei den Erdmännchen.   

 

21. April 2012: So viele waren es in den vergangenen Jahren nie. Zum Frühjahrsputz im Zoo haben sich mehr als 30 Mitglieder des Fördervereins und Sympathisanten eingefunden. Bei bestem Frühlingswetter herrschte gute Stimmung und die von Zootechniker Ralf Stück vorgegebenen Arbeiten waren rasch verteilt. Und so ging es ans Werk: Am Schlossgraben wurde der Bewuchs entfernt. Im ehemaligen Gehege der Kudus wurden Metallstangen, Tore und Türen gestrichen. Zudem war ein Unterstand für die künftigen Bewohner der Anlage mit Brettern (sie stammen aus dem Abriss der Konstruktionen für das Bildhauersymposium) zu vervollständigen, für die Hissarschafe (auch Tadschikisches Fettsteißschaf genannt). Außerdem wurde hier der Baum des Jahres, ein Lärche, gestiftet von Thomas Gröbe, gepflanzt. Sie wurde gut gewässert und mit einem Schutz versehen. Gegen Mittag war viel geschafft, so dass bei einem Imbiss die Auswertung erfolgen konnte.Vorsitzender Karsten Bormann bedankte sich bei allen Helfern und lud sie ein, noch einen Blick auf die Baustelle der neuen Bärenanlage zu werfen.  

 

24. April 2012: Es ist so weit, der erste Nachwuchs bei den Malabar Hornvögeln ist ausgewachsen und verlässt den Zoo. Die Freude war groß, als im Juli 2011 die beiden Malabar Hornvögel erstmals erfolgreich gebrütet hatten und das Küken die Bruthöhle verließ. Heraus kam dabei ein gesundes männliches Jungtier mit Namen "Erwin". Nun ist er ausgewachsen und hockte seinen Eltern schon ziemlich auf der Pelle. Damit die beiden ihre Ruhe haben und sich auf ihre nächste Brut vorbereiten konnten, hat "Erwin" ein Domizil hinter den Kulissen bezogen. Dort wartete er auf ein neues Zuhause, während seine Eltern die Chance nutzten und direkt mit der nächsten Brut anfingen.  "Erwin" wird in den nächsten Tagen von Kollegen aus dem Vogelpark Walsrode abgeholt. Damit zieht er in einen der renommiertesten Vogelparks Deutschlands.

 

3. Juli 2012: Aus Anlass des 25. Todestags wurde Zoogründer Günter Peters geehrt. Das geschah an der Plastik im Zoo. Dort würdigte auch der Verein der Zoofreunde die Leistungen mit einem Blumenstrauß mit Schleife. Günter Peters hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau des Zoos, den er 16 Jahre leitete. Die Ehrung für den engagierten Hoyerswerdaer wurde auch genutzt, um den neuen Zooführer öffentlich zu präsentieren.  

   

8. Juli 2012: Ein Alpaka-Mädchen trägt seit dem 37. Tiergartenfest den Namen "Bella". Tierpfleger hatten sich darauf geeinigt. An Kuratorin Kathrin Witzenberger war es, unmittelbar vor der Bühne und vor mehreren hundert interessierten Zuschauern den kleinen Taufakt zu vollziehen. Nach der offiziellen Eröffnung des Festes durch Oberbürgermeister Stefan Skora wurde den Zuschauern bei prächtigem Wetter ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein Trompetenduo der Musikschule war zu erleben, es gab Tanzdarbietungen des Hoyerswerdaer Clubs "Schwarz-Gold", Schlagersängerin Sylvia Martens hatte neue und bekannte Lieder mitgebracht und legte großen Wert darauf, dass sich das Publikum beteiligte. Nach der Tierparade mit der erwähnten Taufe sorgte dann Comedian Bernd Walter für Stimmung.

10. Juli 2012: Die Anlage der Axishirsche muss dringend komplett saniert werden. Die Betonplatten des Trockengrabens haben sich schon bedenklich geneigt, so dass mit den Baumaßnahmen nicht noch einen weiteren Winter gewartet werden kann. Zusätzlich muss die Drainage der Anlage überarbeitet werden. Allerdings lässt sich eine solche Sanierung nicht durchführen, solange die Axishirsche noch auf der Anlage leben. Daher gibt der Zoo Hoyerswerda die gesamte Gruppe an einen Zoo in den Niederlanden ab.
 

 

11. Juli 2012: Nach langer Planung und Vorbereitung verlässt Fischotterdame Elli den Zoo Hoyerswerda. Sie wird auf Empfehlung der Zuchtbuchführerin im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an das Scientific Center in Kuwait abgegeben. Dort wartet schon ein passendes Männchen auf sie. Der Transport nach Kuwait wurde letzten Herbst von der Zuchtbuchführerin empfohlen. Da Otter zu den besonders geschützten Arten gehören und Kuwait außerhalb der EU liegt, waren hierfür allerdings eine Menge Genehmigungen und eine sorgfältige Planung nötig. Jetzt stimmen alle Voraussetzungen und es kann endlich losgehen. Elli wurde am 5. November 2003 hier in Hoyerswerda geboren. Als Fibi als neue Partnerin für das Männchen Baba in den Zoo kam, wurde es auf der Otteranlage langsam etwas eng.

15. September 2012: Mehr als 40 Interessierte beteiligten sich an der Fahrt des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda in den Zoo Leipzig. Begrüßt wurden sie von Siegfried Stauche, Präsident des Freundes- und Fördervereins des Zoo Leipzig. Besonderes Interesse der Hoyerswerdaer galt natürlich der jüngsten Attraktion, dem Gondwanaland. Hier war auch Gelegenheit, sich per Boot durch die Tropenwelt fahren zu lassen und dabei mittels Computertechnik eine einzigartige Zeitreise zu erleben. Anschließend konnten sich die Zoofreunde die anderen Teile der traditionsreichen Einrichtung im Herzen von Leipzig ansehen. Von den Teilnehmern gab es viel Lob für den Zoo Leipzig, die Gastfreundschaft sowie die Organisatoren der Tour.

20. September 2012: Im Zoo gibt es zwei neue Spielgeräte für die kleinen Zoofreunde. Dank der großzügigen Spende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e. V. und der kostenlosen Montage durch die ortsansässige Firma „Sicherheitsfachmarkt Security“ stehen den Kindern im Zoo Hoyerswerda zwei neue Wackelziegen zum Spielen zur Verfügung. Die neuen Wackelziegen finden die Zoobesucher passenderweise direkt am Gehege der Zwergziegen. 

20. September 2012: Zur kommenden Bärenanlage im Zoo Hoyerswerda gibt es nun auch eine ganz besondere Briefmarke. Aus einer Zusammenarbeit mit dem Zoo Hoyerswerda, dem Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und den Briefmarkenfreunden Hoyerswerda entstand nicht nur die schöne Briefmarke, welche die Hoyerswerdaer Bären beim Spielen in ihrem alten Domizil zeigt, sondern auch gleichzeitig ein passender Stempel. Die Postkarte des Zoovereins, die ebenfalls ein Bär ziert, rundet das tierische Angebot ab.

23. September 2012: Dass der Zoo Hoyerswerda als Ort der Erholung und der Wissensvermittlung beliebt ist, hat die Resonanz auf die Angebote zum deutschen Zootag bewiesen. Neben einer Führung, die Zooinspektor Thomas Arndt übernahm, waren auch die Schaufütterungen und die Tierpräsentationen durch Pfleger gut besucht. Ausführliche Informationen gab es zudem zur Bärenanlage, die im Herbst fertiggestellt werden soll. Zu den Mitgestaltern des Zootages gehörten auch der Falkner Dieter Gäbler, der Tierschutzverein und der Hundesportverein "Pfote drauf".
 

 

23. September 2012: Mit reichlich Erfahrungen und Anregungen sind Brigitte Trunte und Frank Grommisch vom Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda von der 14. Tagung Europäischer Zooförderer in Basel (Schweiz) zurückgekehrt. Dabei nutzten sie das Treffen, um über die Arbeitsschwerpunkte des Vereins und den Stand der Bauarbeiten an der Bärenanlage in Hoyerswerda zu informieren. Dieses Vorhaben stößt auf großes Interesse, da es in der Fachpresse ausführlich angekündigt wurde. Themen der Tagung waren neben anderem die Rolle der Fördervereine und die Zusammenarbeit mit den Zoodirektionen, die Wissensvermittlung in zoologischen Einrichtungen sowie das Trauerverhalten von Tieren (Wie nehmen sie den Tod von Artgenossen wahr?) und das Management von Tierpopulationen. In Workshops wurde über Angebote für Kinder und Erwachsene diskutiert, um Interesse an der Mitarbeit in Zoovereinen zu wecken. Organisiert wurde der Erfahrungsaustausch vom Freundeverein Zoo Basel. Natürlich gehörten auch Führungen durch den Zoo zum Programm. Die Einrichtung befindet sich mitten in der Stadt. Der Förderverein zählt mehrere tausend Mitglieder

 

10. November 2012: Den Sonnabend hatten sich die Kängurus und die Kraniche wohl beschaulicher vorgestellt. Löwen, Tiger und Lamas zeigten sich erstaunt über das Gewusel neben ihren Gehegen. Auslöser dafür war der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda, der zum Herbstputz gebeten hatte. 35 Leute waren der Aufforderung gefolgt. Vierjährige halfen nach ihren Möglichkeiten bereits mit, auch über 80-Jährige. Sie alle waren am Morgen vom Vereinsvorsitzenden Karsten Bormann und der zoologischen Leiterin Kathrin Witzenberger begrüßt worden. Dabei war beiden Freude anzusehen, dass sich so viele beteiligten, ihre Freizeit für einen attraktiven Zoo einsetzten. Nach drei Stunden konnten alle Beteiligten, zu ihnen gehörte auch Oberbürgermeister Stefan Skora, zufrieden feststellen, dass sich der Zoo deutlich laubbefreiter zeigte. Das war für den Zooverein der Zeitpunkt, um zu einem Imbiss einzuladen. Bei Bockwurst, Glühwein, Kaffee oder Wasser tauschten sich die Teilnehmer über das Erlebte aus, freuten sich über das von Karsten Bormann und Kathrin Witzenberger geäußerte Lob für die Einsatzbereitschaft. Und einige entschieden wohl schon für sich, nach Möglichkeit beim nächsten Arbeitseinsatz wieder dabei zu sein, wenn es heißt, einen Beitrag für das beliebte Hoyerswerdaer Erholungsgebiet zu leisten.  

 

11. Dezember: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Änderung der Beitragsordnung zugestimmt. Demnach gilt ab 2013 Einzelpersonen 17,50 Euro, Ehepaare/Lebensgemeinschaften 30 Euro, Familien 38 Euro, Firmen, Unternehmen und Institutionen 70 Euro pro Jahr. Zudem wurde die Anschaffung einer Ehrentafel für die Zooförderin Else Schulz beschlossen.

 

13. Dezember 2012: Heute gab der Zoo Hoyerswerda eine seiner beiden Sibirischen Tigerinnen ab. Bislang lebten noch zwei der drei Tigerschwestern, die 2007 hier geboren wurden, im Zoo Hoyerswerda. Inzwischen waren die beiden geschlechtsreif und vertrugen sich nicht mehr miteinander. Tiger sind im Normalfall Einzelgänger und daher hatte jede das Gehege gerne für sich. Nach wiederholten Rangeleien wurden die beiden schließlich von unseren Pflegern getrennt und konnten das Außengehege in den letzten Monaten nur noch im Wechsel benutzen. Diese Situation war sowohl für die Tiger als auch für die Pfleger mit viel Stress verbunden, da die Tigerinnen sich der Gegenwart der Schwester ja trotz allem bewusst waren und häufig gereizt reagierten. In Absprache mit der Zuchtbuchführerin wurde die Tigerin Raja nun an den Zoo in Hodonín (Tschechien) abgegeben. Ihre Schwester Irina bleibt im Zoo Hoyerswerda und kann das Gehege nun entspannt allein genießen.  

 

15. Dezember 2012. Bislang haben 7.000 Internetnutzer die Seiten des Fördervereins besucht. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und nehmen gern Anregungen entgegen.

 

26. Dezember 2012: Zu der traditionellen Zooführung am zweiten Weihnachtsfeiertag fanden sich rund 50 Leute ein. Kuratorin Kathrin Witzenberger ging bei ihren Ausführungen durch die zoologische Einrichtung auch auf Redensarten und geflügelte Worte ein, in denen Tiere vorkommen.  

 

7. Januar 2013: Die Bärin "Sussi" lebt nicht mehr. Dazu hat der Zoo erklärt: "Sussi wurde 1969 im Zoo von Chicago geboren und kam mit einem Jahr in den Zoo Leipzig. Dort lebte sie vier Jahre lang, bis sie im Sommer 1974 zusammen mit ihrem Partner nach Hoyerswerda kam. In den folgenden 21 Jahren hatten die beiden 34 Jungtiere. Ihre jüngste Tochter Jane wurde 1996 geboren und lebte mit ihr zusammen im Zoo Hoyerswerda. Schweren Herzens haben wir uns am 7. Januar, in Abstimmung mit unserem Tierarzt, entschlossen, unsere Grizzlybärin „Sussi“ einzuschläfern. Sie hatte schon seit vielen Jahren altersbedingte Arthrose, die abermedikamentös gut unter Kontrolle zu halten war. In den letzten Tagen wurde "Sussi"  zunehmend schwächer und wollte bzw. konnte weder Futter noch ihre Medikamente aufnehmen. Ihr Allgemeinzustand hatte sich im Verlauf der letzten Woche drastisch verschlechtert, so dass wir in Absprache mit dem Tierarzt  DHM Metting entschieden haben, sie zu erlösen. Mit 43 Jahren hatte "Sussi" ein für Bären geradezu biblisches Alter erreicht. Der älteste in Gefangenschaft registrierte Bär wurde 46 Jahre."  

 

5. Februar 2013: Insgesamt leben derzeit 1 044 Tiere in 122 Arten im Zoo Hoyerswerda. Auch die Besucherzahlen wurden in den vergangenen Tagen fleißig zusammengerechnet. Stolze 114 378 Besucher fanden im Jahr 2012 den Weg in das Ensemble aus Schloss und Zoo. Trotz dieser hohen Zahl zeigt sich die Geschäftsführerin der ZooKultur, Carmen Lötsch, nicht ganz zufrieden: „Im Jahr 2012 hatten wir mit einem verhältnismäßig schlechtem „Zoowetter“ zu kämpfen. Auch andere Zoos geben einen Rückgang von rund zehn bis zwölf Prozent am Besucheraufkommen an. Zudem bereitete die teilweise fehlende gastronomischen Versorgung durch die Schließung des Jambo einige Sorgen.“ Positiv ist dagegen die Besucherresonanz außerhalb von Hoyerswerda. Ganze 76 Prozent der Besucher wohnen nicht in Hoyerswerdas. Etwa 33 Prozent nahmen sogar eine Fahrt von 40 Kilometer und mehr in Kauf, um den größten Zoo der Oberlausitz zu besuchen. Besonders stark sind Besucher aus Spremberg, Bautzen, Kamenz und Cottbus vertreten.

 

6. März 2013: Die Bärendame Jane, die 1996 im Zoo Hoyerswerda geboren war, verabschiedete sich aus dem Zoo Hoyerswerda. Ihr neues zu Hause findet sie im Tier- und Kulturpark Bischofswerda. Hier trifft sie zudem mit den Bären Balu erstmals auf einen potenziellen Partner. „Wir freuen uns, dass Jane einen passenden Partner in Bischofswerda gefunden hat“, äußerte sich Geschäftsführerin Carmen Lötsch zufrieden.

 

8. März 2013: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat in seiner Jahresversammlung beschlossen, den Umbau der alten Bärenanlage mit 100 000 Euro zu unterstützen. Alle Anwesenden stimmten während der Beratung in der Sparkasse dafür. Vorgesehen ist, dass auf der alten Bärenanlage die Erdmännchen ihr neues Domizil finden, ebenso die Stachelschweine. Zudem ist daran gedacht, dass hier Kinder auf eine ungewöhnliche Entdeckertour gehen können, hatte Kuratorin Kathrin Witzenberger den Interessierten erläutert, indem sie die Planungen in einem Kurzvortrag vorstellte und um Unterstützung warb.  

 

10. März 2013: Der Zoo Hoyerswerda verfügt über eine neue Bärenanlage. Im Beisein vieler Gäste wurde sie am Vormittag ihrer Bestimmung übergeben. Kuratorin Kathrin Witzenberger erläuterte die Vorzüge der Anlage gegenüber dem bisherigen Gehege am Zoo-Café. Der entscheidende Punkt: Sie ist viel großzügiger gestaltet und bietet den Bären mehr Betätigungsmöglichkeiten, aber auch Rückzugsgebiete. Dabei wies Kathrin Witzenberger auch ausführlich auf das Sicherheitskonzept hin. Es wurde noch auf die beiden Bewohner gewartet. Sie kamen aus dem Bayrischen Wald und wurden im Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

28. März 2013: Der "Seenland-Spielplatz" im Zoo Hoyerswerda wurde eingeweiht. Mädchen und Jungen aus der Tagesstätte "Brüderchen und Schwesterchen" testen ihn als Erste. Die Zookultur gGmbH hat 36 000 Euro in das Projekt investiert. Ein attraktiver Tummelplatz für die jüngsten Besucher wurde schon lange angestrebt. Der Zoo Hoyerswerda wird sich in Zukunft zu einem Geo-Zoo entwickeln. Dies bedeutet, dass Tiere nach Kontinenten und Verbreitungsgebieten zusammen gehalten werden. Der Spielplatz ist ein erster Schritt in dem zukünftigen Europabereich „Lutken Land“. In diesem Bereich sollen heimische Tiere gezeigt werden und die Besonderheit „Lausitzer Seenland“ thematisiert werden. Entsprechend spielt Wasser beim Spielplatz eine große Rolle. Die Kinder können Wasser pumpen und über ein System aus Rinnen leiten bis hin zu einer Archimedischen Spirale. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit Sand zu spielen und zu klettern. Auf die Spielgeräte gelangt man über Gummimatten, die an die Förderbänder des Braunkohleabbaus erinnern sollen. Dekoriert ist der Spielplatz mit heimischen Tierarten, die man im Lausitzer Seenland finden kann. 

 

27. April 2013: Am Sonnabendvormittag trafen sich Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. zum Frühjahrsputz im Zoo. Trotz des kühlen und nassen Wetters kamen 20 Mitglieder, so konnte der Großteil vom Geländer auf der Aussichtsplattform an der Bärenanlage fertiggestellt werden, und der Wirtschaftshof entrümpelt die Rabatten mit Rindenmulch aufgefüllt werden. Das Vereinsmitglied, die FA. Dachdecker Pflanz, übernahm die Restarbeiten am Geländer. So dass der feierlichen Bärenübernahme am 5. Mai nichts im Wege stand.  

 

5. Mai 2013: Die Bärenanlage am Schloss hat zwei neue Bewohner. Am 5. Mai haben die beiden Bären Björn und Bengt, die aus dem Bayrischen Wald kommen, ihr neues Domizil in Besitz genommen. Zuvor hatten Oberbürgermeister Stefan Skora, ZooKultur-Geschäftsführerin Carmen Lötsch und Kuratorin Kathrin Witzenberger ein grünes Band durchschnitten und den vielen interessierten Besuchern den Weg zur Else-Schulz-Bärenanlage freigegeben. Der Oberbürgermeister und die Geschäftsführerin äußerten sich zufrieden, dass dieses im Vorjahr begonnene Vorhaben jetzt verwirklicht werden konnte und dankten dem Verein der Zoofreunde dafür, dass er dies ermöglicht hatte. Viele Besucher verfolgten anschließend, wie die beiden Bären die Anlage erkundeten, miteinander spielten und sogar im Schlossgraben badeten. Die neue Bärenanlage am Schloss Hoyerswerda war am 10. März 2013 feierlich übergeben worden. Seitdem trägt sie den Namen Else Schulz, benannt nach der großzügigen Zoo-Förderin, die an jenem Tag 100 Jahre alt geworden wäre. Oberbürgermeister Stefan Skora und Vereinsvorsitzender Karsten Bormann enthüllten im Beisein vieler Gäste das Namensschild.

 

30. Juni 2013: Das Restaurant im Zoo Hoyerswerda wurde mit einem Familienfest im Zoo wiedereröffnet. Die gastliche Stätte trägt den Namen Sambesi. Seit der Schließung des ehemaligen Zoorestaurants Jambo Ende 2011 stand das im Jahr 2008 gebaute Objekt leer. In der Zwischenzeit sicherte der Zoo die Besucherversorgung mit externen Anbietern sowie durch die zeitweise Öffnung des Schlosscafés ab.  

 

18. Juli 2013: Die Malabar-Hornvögel haben erneut für Nachwuchs gesorgt und sich wiederum als hervorragende Eltern bewiesen. Schon im April haben die beiden Altvögel fleißig an der Bruthöhle gebaut und seit 15. April war das Weibchen für die Zoobesucher nicht mehr zu sehen. Denn bei Hornvögeln mauert das Männchen seine Frau und die Eier zum Schutz vor Fressfeinden in die Nisthöhle ein. Nur einen kleinen Spalt lässt er vom Eingang der Höhle frei, so dass er das Weibchen und später auch die Küken mit Futter versorgen kann. Ab dann ist seine Frau voll und ganz von seiner Versorgung abhängig. Am 17. Juli hat die Hornvogelmutter die Lehmmauer am Nesteingang aufgebrochen und ist zum ersten Mal mit ihrem Kleinen ins Gehege gekommen. Das Küken hat sich großartig entwickelt und ist schon so groß wie seine Eltern.  

 

9. August 2013: Das Stachelschweinmännchen Walter im Zoo Hoyerswerda hat eine neue Partnerin bekommen. Am Dienstag, 6. August, kam Stachelschweindame Lina aus dem Zoo Saarbücken im Zoo Hoyerswerda an. Die junge Dame ist jetzt ein knappes Jahr alt und ganz schön agil. Sie hat die Fahrt gut überstanden, kam sehr entspannt aus der Transportkiste spaziert und hat sich erst mal über ihr Abendessen hergemacht, ohne ihren neuen Mann im Nachbarstall auch nur eines Blickes zu würdigen. Walter ist 2004 im Zoo Hoyerswerda geboren. Lina wurde im Oktober 2012 im Zoo Saarbrücken geboren und kam, wie erwähnt, am 6. August nach Hoyerswerda.

 

29. August 2013: Erstmals ist in Deutschland die Zucht der extrem seltenen Rauten-Krokodile geglückt. Die Art lebt in etwa 4 000 Exemplaren ausschließlich in Kuba und ist vom Aussterben bedroht. Ihr Lebensraum sind zwei Sümpfe. Jetzt sind im Zoo Hoyerswerda sieben Jungtiere geschlüpft. Die kleinen Echsen wogen nach dem Schlüpfen zwischen 55 und  70 Gramm, waren 18 bis 22 Zentimeter lang. Tierpflegerin Silke Kühn: „In den vielen Jahren als Tierpflegerin war es das aufregendste Erlebnis. Der erste Name stand schnell fest, denn was würde wohl besser passen für ein Kubakrokodil als Fidel Castro."  Nomen est Omen: Fidel übernahm auch gleich das Kommando über die vielköpfige Geschwisterschar. Der Kroko-Nachwuchs bekommt eine noble Kinderstube: Das Terrarium mit „Fidel" und seinen Geschwistern wurde eilig im Foyer des Schlosses eingerichtet. Dort sind sie seit dem 31. August zu sehen. Die räumliche Trennung ist beabsichtigt. Nur so kann die Entwicklung der Jungtiere optimal überwacht werden. Vater Jaco, dreieinhalb Meter lang und fünf Zentner (250 kg) schwer und Mutter Primos (3,2 Meter lang, 180 Kilo schwer) leben im Tropenhaus des Zoo Hoyerswerda. Beide Elterntiere sind etwa 35 Jahre alt und seit 1986 in Hoyerswerda. Bevor sie in die Lausitz kamen, begeisterten sie fünf Jahre lang beim Staatszirkus der DDR das Publikum. Dorthin kamen sie direkt aus Kuba. Mutter Primos hat schon mehrfach Eier gelegt, die allerdings bisher nie befruchtet waren. Dass sich die Echsen mit dem Nachwuchs 26 Jahre Zeit ließen, ist nicht außergewöhnlich. „Krokodile werden bis zu 100 Jahre alt“, sagt Kathrin Witzenberger, zoologische Leiterin. „Da kann man es schon einmal etwas ruhiger angehen lassen.“ Die Zucht von Kuba-Krokodilen ist in Europa vorher überhaupt erst selten geglückt, besonders erfolgreich war bisher der Zoo von Stockholm. Kathrin Witzenberger: „Die skandinavischen Kolleginnen und Kollegen konnten uns mit wertvollen Hinweisen unterstützen, insbesondere in der kritischen Phase der ersten Tage.“ Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Fortpflanzung und Aufzucht von Kuba-Krokodilen. Carmen Lötsch, Geschäftsführerin der ZooKultur gGmbH: „Die Kuba-Krokodile sind nicht der erste spektakuläre Zuchterfolg in Hoyerswerda. Allein in diesem Jahr kamen ein kleiner Malabar-Hornvogel und ein Mandschuren-Kranich zur Welt. Beides sind extrem seltene Arten. Der Zoo Hoyerswerda trägt damit dazu bei, diese Tiere vom Aussterben zu retten. Wo immer es möglich ist, beteiligt sich der Zoo Hoyerswerda an den Erhaltungszuchtprogrammen für die hier gehaltenen Arten und  kooperiert so mit Zoos in aller Welt."

 

14. September 2013: Der Tradition folgend, andere zoologische Gärten unseres Landes zu besuchen und Erfahrungen auszutauschen, besuchten 41 Zoofreunde unlängst den Zoologischen Garten in Eberswalde. Einhellige Meinung aller Beteiligten: Diesen Zoo nicht gesehen zu haben, wäre eine Sünde. Die Vielfalt der einheimischen und exotischen Tiere und Pflanzen sowie die Weitläufigkeit der Anlage haben uns alle begeistert. Verbunden mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren dieser Fahrt wünschen wir uns, dass auch unser Zoo in Hoyerswerda so gestaltet wird, dass er ein Anziehungspunkt wird und bleibt.  

   

22. September 2013. Der 20. Deutsche Zootag wurde im Zoo Hoyerwserda mit mehreren Aktionen begangen. Im Mittelpunkt standen dabei die neuen Zoobesucher, Zugezogene bzw. hier Geborene. So gab es bei den Hängebauchschweinen, den Quessantschafen und bei der vor einigen Monaten aus Frankreich eingetroffenen Fennekdame ausführliche Erläuterungen.Es ging auch zu den Pinguinen, den Zebras und natürlich zu den beien Bären Björn und Bengt.    

 

22. September 2013: Die über 500 Besucher beim Deutschen Zootag im Zoo Hoyerswerda haben gewählt. Für jedes kleine Kuba-Krokodil wurde jeweils ein weiblicher und ein männlicher Name gefunden. Während Angela und Peer am Tag der Bundestagswahl recht weit hinten landeten, lagen Diego und Dolores ganz weit vorne in der Wählergunst. Dabei zeigten sich die Zoobesucher alles andere als wahlmüde.  Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 95 Prozent. Obwohl zahlreiche kleine Erstwähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten, tauchte nicht ein ungültiger Stimmzettel auf. Die Zucht der seltenen Kuba-Krokodile gelang im Zoo Hoyerswerda deutschlandweit zum ersten Mal. Es mussten für jedes der vor ca. 6 Wochen geschlüpften Kuba-Krokodile zwei Namen ausgewählt werden, da die Geschlechter der Tiere erst später ermittelt werden können. Bisher hatte nur das älteste Jungtier Fidel einen Namen erhalten. Das vorläufige, amtliche Endergebnis lautet bei den weiblichen Vornamen: 1. Dolores, 2. Fidelia, 3. Juana, 4. Rosita, 5. Croco Chanel, 6. Carl, 7. Alma. Männliche Namen: 1. Diego, 2. Pedro, 3. Fernando,  4. Antonio, 5. Jorge, 6. Theophil.

 

26. September 2013: Heute jährt sich zum 22 Male der Gründungstag der Verein der Zoofreunde. Mit der Übergabe der neuen Bärenanlage an die Zoofreunde und Bürger der Stadt Hoyerswerda  und dem Lausitzer Seenland wurde eindrucksvoll dokumentiert, zu welchen Ergebnissen zielstrebige und Jahrzehnte lange Arbeit führen kann. Derzeit freuen wir uns mit dem Zoo-Team über das erfolgreiche schlüpfen von sieben kleinen Rautenkrokodilen noch jahrzehntenlangen erfolglosen Versuchen. Diese Tiergeburten bestätigen, dass unser Bürgerzoo lebt und einen wichtigen Platz im kulturellen Leben unserer Stadt einnimmt. Wir freuen uns und es spornt uns an, wenn der Bautzener Landrat Dr. Michael Harig das Bekenntnis öffentlich äußert, dass der Zoo Hoyerswerda unverzichtbar gesehen wird.
Ausgehend von diesen Fakten hat der Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. unter Leitung seines Vorsitzenden Karsten Bormann die nächsten Aufgaben für das Jahr 2014  beraten. Unser Ziel für das Jahr 2014 sehen wir darin, die alte Bärenanlage zu einen besucherfreundlichen Gehege umzubauen und für unsere neue Erdmännchengruppe und Stachelschweine eine neue schönere Heimstatt zu gestalten. Dazu hat bereits der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda in der Mitgliederversammlung im März 2013 die Förderung von immerhin 100 000 Euro dieser Baumaßnahme beschlossen. Der bisher zur Verfügung gestellte Betrag für diese Maßnahme reicht aber nicht aus. Es werden noch ca.50.000 Euro als Spendengelder benötigt. Wir bitten alle Zoofreunde und Bürger unserer Stadt und des Lausitzer Seenlands uns durch weitere Spenden zu unterstützen. Dazu wollen wir in den nächsten Wochen mit Unterstützung des Lausitz-Center Aktionstage durchführen. Der erste Aktionstag für eine neue Erdmännchen/Stachelschweinanlage fand am 28. September im Lausitzcenter statt.
 

 

27. September 2013: Kerstin Vollrath, Revierleiterin im Vogelrevier des Zoos Hoyerswerda, wird am 2. Oktober in Eilenburg die Tierschutzmedaille des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz verliehen. Das Ministerium würdigt damit ihr jahrzehntelanges und aufopferndes Engagement für den Tierschutz. Kerstin Vollrath, die seit 25 Jahres als Tierpflegerin im Zoo Hoyerswerda beschäftigt ist, betreibt eine private Auffangstation für Wildtiere. Mit großem finanziellem und persönlichem Einsatz kümmert sie sich um verletzte Tiere und verlassene Jungtiere. Voller Hingabe und Leidenschaft pflegt sie dabei ihre Schützlinge und bereitet sie auf eine Wiederauswilderung vor. Das Engagement von Frau Vollrath ist ein gelungenes Beispiel für aktiven Tierschutz und bürgerschaftliches Engagement. Das gesamte Team des Zoos Hoyerswerda ist voller Stolz über die geschätzte Kollegin und gratuliert ihr herzlichst und voller Anerkennung zu dieser Auszeichnung.

 

27. September 2013: Das Engagement des Vereins der Zoofreunde wurde gewürdigt.
Das Projektbüro Deutscher Engagementpreis würdigte die Teilnahme und die Arbeit des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda mit einen Brief und einer Ehrenurkunde der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Familie, Kristina Schröder.
Unser Dank gilt auch dem CDU-Landtagsabgeordneten Frank Hirche für seine Unterstützung bei der Bewerbung vom Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V.
 

 

 

26. Oktober 2013: Am Arbeitseinsatz des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda beteiligten sich etwa 20 Zoofreunde. Dabei wurde, wie beim Herbstputz üblich, vor allem dem Laub zu Leibe gerückt. Aber auch Holzschutz wurde aufgebracht, etwa am Gehege der Schafe.  

 

31. Oktober 2013: Das Angebot, zu Halloween eine Gruseltour durch den Zoo zu unternehmen, stieß auf eine riesige Resonanz. In der Dunkelheit ging es durch die zoologische Einrichtung. Kuratorin Kathrin Witzenberger übernahm Führungen. Der Ansturm konnte kaum bewältigt werden.  

 

4. Dezember 2013: Das kleinste Kuba-Krokodil im Zoo Hoyerswerda musste eingeschläfert werden. Eine irrreparable Fehlbildung der Wirbelsäule hatte dem Jungtier keine Aussicht auf ein gesundes, schmerzfreies Leben ermöglicht. Zwei der siebenJungtiere waren von Anfang an deutlich kleiner und unreifer als ihre fünf Geschwister. Während das ältere von beiden seine Geschwister inzwischen in Größe und Motorik eingeholt hat, entschieden sich Tierarzt, Tierpfleger und die Zooleitung, das jüngere Tier einzuschläfern. Aufgrund seines Gesundheitszustandes und dem erhöhten Pflegebedarf war das Krokodil für die Besucher nicht zu sehen. Kathrin Witzenberger (Kuratorin): „Wir haben den beiden kleinsten Jungtieren trotz des schweren Starts auf jeden Fall eine Chance geben wollen. Bei dem jüngsten Krokodil hat es leider nicht geklappt. Umso mehr freuen wir uns, dass das andere Frühchen sich so großartig entwickelt hat, dass wir es nun zu seinen Geschwistern setzten können. Bei etwa 4 000 lebenden Exemplaren, sind wir sehr stolz darauf, diese Art als erster deutscher Zoo um ganze sechs Exemplare zu bereichern.“

 

5. Dezember 2013: Die beiden größten Krodilbabys Fidelio und Antonio erhalten ihr eigenes Terrarium. Die beiden Kroko-Jungtiere sind deutlich größer als ihre Geschwister und zeigen ihnen inzwischen mehr als deutlich wer Chef im Terrarium ist. Antonio wurde schon vor einiger Zeit aus der Gruppe genommen, da er zu ruppig mit seinen Geschwistern umging. Zooleitung und Tierpfleger beschlossen daher, dass die beiden „Großen“ nun in ein eigenes Terrarium umziehen sollen. Die neue Vitrine kostete etwa 1 500 Euro und wird allein durch Spenden des Vereins der Zoofreunde finanziert. Der Zoo dankt seinem Förderverein dafür, dass dieser so schnell die notwendigen Mittel bereitgestellt hatte um weitere Reibereien zwischen den Krokodilen zu verhindern. Hintergrund: Kuba-Krokodile gehören zu den am stärksten gefährdeten Krokodil-Arten. Weltweit gibt es nur noch ca. 4000 Tiere dieser Art. Natürlich kommen sie nur noch in zwei  Sumpfgebieten auf Kuba vor. In ihrer Heimat sind die Tiere vor allem durch Lebensraumverlust und Wilderei bedroht. Aber auch die zunehmende Einkreuzung von Spitzkrokodilen aus Zuchtfarmen bedroht ihren Bestand. In Zoos werden diese sehr aggressiven Tiere nicht sehr oft gehalten, noch seltener gelingt die Zucht in Gefangenschaft. In Europa ist dies bisher nur drei anderen Zoos gelungen. In Deutschland ist der Zoo Hoyerswerda der erste, der seine Kuba-Krokodile zur erfolgreichen Fortpflanzung bewegen konnte.  

   

13. Dezember 2013: Das erstgeschlüpfte kubanische Rautenkrokodil des Zoos Hoyerswerda wurde auf den Namen „Fidelio“ getauft. Den Namen erhielt das Krokodil von seiner Taufpatin Brigitte Trunte, Schatzmeisterin des Vereins der Zoofreunde e.V.
Der Förderverein des Zoos entschloss sich im Zuge der Namensdiskussion um das bisher „Fidel“ genannte Krokodil zur Übernahme der Patenschaft, um durch eine Umbenennung einen weiteren Streit mit dem Fördermittelgeber zu vermeiden. Namensgeberin Brigitte Trunte entschied sich für „Fidelio“, da dieser Name die kubanischen Wurzeln sowie den bisherigen Namen aufgreift und zudem einen kulturellen Bezug zur einzigen Oper von Ludwig van Beethoven herstellt. Somit sollten sowohl Fürsprecher und Kritiker im Namensstreit besänftigt werden.
Der Zoo Hoyerswerda gab seinem im Juli erstgeschlüpften Kubakrokodil den Namen „Fidel“. Der Fördermittelgeber des Zoos, der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, äußerte öffentlich seinen Unmut über diesen Namen, da dieser nicht mit den Grundwerten des Kulturraums vereinbar sei. Daraufhin entwickelte sich eine öffentliche Diskussion, welche weltweit in den Medien aufgegriffen wurde. 
Die Geschäftsführerin des Zoos Carmen Lötsch bedankte sich bei dem Zooverein für die großzügige Patenschaftsspende in Höhe von 1 000 Euro und erklärte ihre Zuversicht, dass Zoo und Kulturraum auch zukünftig gemeinsam einen wichtigen Beitrag für die regionale Kultur leisten können. Schließlich habe man mit Fidelio nun einen echten Opernstar im Zoo.

 

27. Dezember 2013: Gern wurde das Angebot vom Zoo Hoyerswerda zu einer Weihnachtsführung am 27. Dezember, dem "dritten Feiertag" angenommen. Rund 90 Leute beteiligten sich an dem Rundgang. Die Führung, die von Zootierinspektor Thomas Arndt geleitet wurde, begann vor der Tropenhalle. Die Gäste waren auch dabei, als Pinguine und Fischotter gefüttert wurden. Im Zoo Hoyerswerda leben derzeit etwa 1000 Tiere in 127 Arten.     

   
14. Januar 2014: Trotz des sehr langen Winters und dem deutschlandweiten Besucherrückgang bei Zoos und Tiergärten konnten Zoo und Schloss Hoyerswerda im Jahr 2013 131 762 Besucher begrüßen. Das sind 17 383 Besucher mehr als im Vorjahr 2012. Carmen Lötsch: „Das zeigt uns, dass wir die Weichen richtig gestellt haben. Mit der Fertigstellung der Bärenanlage, den attraktiven Spielplätzen und der Eröffnung des Sambesi konnte der Zoo im Jahr 2013 wirklich punkten.“ Auch das Schloss hat im letzten Jahr kräftig zugelegt. Es kann insgesamt 42 712 Besucher verbuchen, fast 30 000 haben das Museum besucht. Einen großen Anteil an der positiven Besucherentwicklung haben sicherlich die Bärenbrüder sowie der überraschende Nachwuchs bei den Rautenkrokodilen. Die Bärenbrüder Björn und Bengt zogen im April 2013 in die neue Bärenanlage ein und begeisterten viele Besucher mit ihren wilden Spielen auf der Außenanlage. Im Sommer sorgten die kubanischen Rautenkrokodile mit ihrem ersten Nachwuchs für eine Sensation.  

 

15. Januar 2014: Der Zoo ist nun wieder einer von nur 62 deutschsprachigen Zoos, davon 51 in Deutschland, die im Verband vertreten sind. Nicht jeder Zoo kann in diesen Verband aufgenommen werden. Nur wer durch ein bestehendes Mitglied vorgeschlagen und mit absoluter Mehrheit durch die Mitgliederversammlung bestätigt wird, kann in den Verband aufgenommen werden. Bis zum Jahr 2008 war der Zoo Hoyerswerda bereits durch den früheren Zoodirektor Dr. Werner Jorga im Verband vertreten. Da dieser jedoch persönliches Mitglied im Verband war, endete die Mitgliedschaft des Zoos automatisch, nachdem Dr. Jorga in den Ruhestand verabschiedet wurde. Inzwischen gibt es die Möglichkeit eine institutionelle Mitgliedschaft beim Verband Deutscher Zoodirektoren zu erlangen, so dass die Einrichtung und nicht die Zooleitung als Mitglied gewählt wird. Geschäftsführerin Carmen Lötsch: „Wir haben für den Zoo Hoyerswerda die institutionelle Mitgliedschaft beantragt. Wir wollen, dass der Zoo unabhängig von Personalentscheidungen Mitglied im VdZ ist und bleibt.“ In Würdigung der positiven Entwicklungen im Zoo Hoyerswerda, wurde die neue Mitgliedschaft durch die Mitglieder des Verbandes bestätigt.  „Für den Zoo Hoyerswerda bedeutet die erneute Mitgliedschaft im Verband eine wichtige Möglichkeit sich mit anderen Einrichtungen zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen“ bestätigt die zoologische Leiterin Kathrin Witzenberger. Wichtig sind ihr vor allem auch die gemeinsame Arbeit an wissenschaftlicher Forschung und die Weiterentwicklung der Tierhaltung.  

 

31. Januar 2014: Im Zoo Hoyerswerda wurde die große Tierinventur abgeschlossen. Wie bereits in den vergangenen Jahren verzeichnet der Zoo dabei einen leichten Rückgang bei der Anzahl der Arten sowie bei der Anzahl der Tiere.„Seit mehreren Jahren sind wir bestrebt, die Anzahl der Tiere sukzessive zu verringern, möglichst ohne, dass der Besucher davon etwas bemerkt“, äußerte Geschäftsführerin Carmen Lötsch. Durch die Abgabe von Einzeltieren aus einer Tiergruppe können Gruppenkonflikte bei Tieren vermieden und zudem den verbleibenden Tieren noch mehr Platz zur Verfügung gestellt werden. Oftmals ist eine Abgabe von Tierenauch eine wichtige Vorrausetzung für künftige Bruterfolge. So wurde der erst im Jahr 2013 geborene Nachwuchs bei der Malabar-Hornvögeln an einen Vogelparkabgegeben, um die Chance für einen erneuten Zuchterfolg in Jahr 2014 zu erhöhen. Auch wenn der Zoo weiterhin bestrebt ist, die Anzahl der Tiere sinnvoll zu reduzieren, eine Abgabe erfolgt nur dann, „wenn es wirklich für alle Seiten eine Verbesserung darstellt“, so Zoochefin Kathrin Witzenberger.  Besonders schwerwiegend war der Verlust von Bärendame „Sussi“, die zu Beginn des Jahres 2013 im stattlichen Bärenalter von 43 Jahren verstorben war. Für Sussi und ihreTochter Jane, die im März 2013 nach Bischofswerda abgegeben wurde, kamen zwei neue Braunbären in den Zoo. Björn und Bengt machen seit April die Bärenanlage unsicher und haben mit der ein oder anderen Klettereinlage schon für mächtig aufsehen in der Stadt gesorgt.  Die wichtigste Änderung im Tierbestand war sicherlich das Schlüpfen des Krokodilnachwuchses rund um Anführer Fidelio. „Rückblickend war dies sicherlich einer der größten Zuchterfolge unserer Zoogeschichte“, äußerte dazu Zookuratorin Kathrin Witzenberger. Auch bei den Besuchern kam der Krokodilnachwuchs richtig gut an. Trotz eines ungewöhnlich langen Winterskonnte der Zoo Hoyerswerda mehr als 130.000 Besucher begrüßen. Das waren etwa 16 000 Besucher mehr als im Vorjahr.  Gesamtbestand (ohne Futtertiere) 803 Individuen in 109 Formen.

 

3. März 2014: Die Geschäftsführung des Zoos Hoyerswerda hat zum 14. April neue Eintrittspreise beschlossen. Zoo und Schloss reagieren damit auf die stark gestiegenen Belastungen, z.B. die durch die EEG-Umlage gestiegenen Strompreise oder die deutlich teureren Futterkosten. „Bei dieser Anpassung haben wir darauf geachtet, unsere Besucher nicht unnötig zu belasten und ihnen weiterhin absolut faire Preise zu bieten“, erläuterte Geschäftsführerin Carmen Lötsch. Die Preisanpassung ist notwendig, den Besuchern trotz der steigenden Unterhaltungskosten ein attraktives Zooerlebnis zu bieten und den Zoo ständig weiter zu verbessern. „Die Einnahmen aus den Eintrittsgelder oder dem Merchandisingbereich sind für uns überlebenswichtig“, erläuterte Carmen Lötsch, „Mit jedem Zoobesuch, jedem gekauften Plüschtier und jedem verzehrten Schnitzel leisten unsere Zoobesucher einen wertvollen Beitrag, um den Bürgerzoo in unserer Stadt zu erhalten.“ Um den besonders treuen Zoobesuchern einen preiswerten Eintrittspreis zu ermöglichen, werden die Jahreskarten weiterhin zu dem sehr günstigen Preis angeboten. Bereits ab 10 Euro können Jahreskarten an der Zookasse erworben werden. Auch das bei vielen Hoyerswerdaern beliebte Sparfuchsticket bleibt erhalten. Jeden Montag, außer an Feiertagen, bietet der Zoo um bis zu 50 Prozent vergünstigte Eintrittspreise. Die Zoopreise ab dem 14.04.2014 im Überblick:  Tagestickets für Erwachsene 6,00 Euro, ermäßigt 4,00, Kinder unter 3 Jahre frei.

4. Februar 2014: Vom 5.bis zum 7. Februar tagen die Mitglieder des Deutschen Wildgehege Verbands (DWV) zum ersten Mal in Zoo und Schloss Hoyerswerda. Insgesamt 76 Teilnehmer, darunter Eckhard Wiesenthal,Vorsitzender des DWV und Autor des Masterplans des Zoos Hoyerswerda, der Geschäftsführerdes Verbands deutschsprachiger Zoodirektoren Peter Dollinger, sowie Vorstandmitglieder des Verbands der Zootierpfleger und der Deutschen Tierparkgesellschaft werden ab Mittwoch in Hoyerswerda erwartet. „Wir freuen uns, unsere Fachkollegen in Hoyerswerda begrüßen zu dürfen und diese vom Lausitzer Seenlandund der positiven Entwicklung unseres Zoo begeistern zu können“, äußerte sichGeschäftsführerin Carmen Lötsch zufrieden.Für Kuratorin Kathrin Witzenbergerhat die Tagung einen ganz wichtigen Nebeneffekt: „Gerade für uns als kleineren,aufstrebenden Zoo ist es wichtig, uns gut zu vernetzen und wichtige Kontakte zuknüpfen. Dank guter Kontakte haben wir es ja kürzlich auch geschafft, wieder inden Verband deutschsprachiger Zoodirektoren aufgenommen zu werden.“ Den spannenden Auftakt zurTagung bildet eine Exkursion durch das Wolfsrevier Lausitz, bevor am Donnerstagdie eigentliche Tagung im Schloss Hoyerswerda stattfindet. Am darauffolgenden Freitag folgt eine Exkursion nach Dresden.Durch den Deutschen Wildgehege Verband  e.V. wird die Qualifizierungsoffensive Umweltbildung durchgeführt, an der auch der Zoo Hoyerswerda seit zwei Jahren teilnimmt. Ziel diese Offensive ist es, die Qualität der Angebote der Zoos zu kontrollieren und ständig weiterzuentwickeln.  
 

 

12. März 2014: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat sich in der Sparkasse zu seiner Jahresmitgliederversammlung getroffen. Dabei war wieder ein umfangreiches Programm zu bewältigen. Vorsitzender Karsten Bormann hielt den Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2013. Zu den wichtigsten Ereignissen zählte er die Namensweihe der Els-Schulz-Bärenanlage" und deren Einweihung. In besonderer Erinnerung werde auch der Vereinsausflug in den Eberswalder Zoo bleiben. Dort habe es viele Aha-Effekte gegeben. Als einen Schwerpunkt der künftigen Arbeit benannte Karsten Bormann, dass es gelingen müsse, jüngere Leute für die Mitarbeit im Verein zu gewinnen. Derzeit beträgt das Durchschnittsalter 65 Jahre.  Von den anwesenden Mitgliedern wurden vier Beschlüsse gefasst. Das Gremium stimmte einhellig der Entlastung des Vorstandes für 2013 zu. Mehrheitlich akzeptiert wurden der Finanzplan für 2014, die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen im Zoo Hoyerswerda durch den Verein sowie die Kooptierung von Kathrin Witzenberger, Zoologische Leiterin, in den Vorstand. Im Anschluss an die Versammlung berichtete Gisbert Hiller über seine Arbeit als Ranger in der Oberlausitz.  

 

19. März 2014: Bei den kleinen kubanischen Rautenkrokodilen im Zoo Hoyerswerda wurden die Geschlechter bestimmt. „Jetzt steht fest“, so Geschäftsführerin  Carmen Lötsch, „im Sommer 2013 sind sechs männliche Rautenkrokodile geschlüpft.“ „Für uns war es bis zum Schluss spannend, was bei der Geschlechtsbestimmung herauskommen würde“, äußerte sich Zoochefin Kathrin Witzenberger. „Wir mussten eine ganze Weile warten, bis die kleinen Krokodile groß genug waren, um die Untersuchung durchzuführen, aber jetzt ist es endlich so weit. Intuitiv haben wir die kleinen Kerlchen ja immer mit den männlichen Namen bezeichnet, jetzt wissen wir, dass wir damit richtig lagen.“ Männliche und weibliche Krokodile sehen von außen identisch aus. Um das Geschlecht zu bestimmen, muss man eine endoskopische Untersuchung machen. Die übernahm ein Experte in Sachen Reptilien: Dr. med. vet. Frank Mutschmann vom Exomed-Institut für veterinärmedizinische Betreuung niederer Wirbeltiere und Exoten in Berlin. Er forscht über die Geschlechtsbestimmung bei verschiedenen Krokodilarten und ist daher äußerst routiniert bei der bei Jungtieren nicht immer ganz einfachen Unterscheidung. Anders als bei den meisten Tierarten wird das Geschlecht von Krokodilen nicht genetisch festgelegt, sondern hängt von der Umgebungstemperatur der ersten Hälfte der Embryonalentwicklung ab. Bei höheren Temperaturen schlüpfen Männchen, bei niedrigeren Weibchen. Ist die Temperatur im Gelege nicht gleichmäßig kann es auch zu einer gemischten Geschwistergruppe kommen. Die Schwellentemperatur ist bei jeder Krokodilart etwas anders und zu den Rautenkrokodilen gibt es hier bisher noch nicht viele Daten. Zwar wissen die Tierpfleger dass sie den Brutapparat auf 28°C eingestellt hatten, aber nicht welches Geschlecht hierdurch entstehen würde. Nun ist klar, bei 28°C schlüpfen durchgehend Männchen.Somit heißen die inzwischen ca. 60 Zentimeter langen Krokodile im Zoo Hoyerswerda Fidelio, Antonio, Diego, Pedro, Jorge und Theophil. 

18. März 2014: Der Zoo Hoyerswerda entschloss sich in enger Absprache mit seinem Tierarzt, seine schwarze Leopardin einzuschläfern. Die Leopardin litt bereits seit längerem an altersbedingten Nierenproblemen, die sich in der letzen Woche verstärkten. Da das Tier nur sehr schlecht Futter aufnahm und entsprechend ihre Medikamente nicht mehr gefressen hat, hat sich ihr Allgemeinzustand nochmals verschlechtert, so dass das Tier nun erlöst werden musste.  Die Leopardin stammte aus dem Tierpark Nordhorn und hat mit 21 Jahren ein beachtliches Alter erreicht (in der Regel werden Leoparden 15-20 Jahre alt). Im Zoo Hoyerswerda lebte sie seit 1998.

 

28. März 2014: Mit vielen Geschenken, herzlichen Worten und der ein oder anderen Träne nahmen die Mitarbeiter der ZooKultur Abschied von Ihrer Geschäftsführerin Carmen Lötsch.   „Die Zusammenarbeit mit Frau Lötsch war für mich beruflich wie persönlich sehr bereichernd. Ohne Ihr aufopferndes Engagement wäre die Zookultur nicht da wo sie heute ist“, äußerte Zooleiterin Kathrin Witzenberger. Chefsekretärin Karin Urban meinte, „für mich ist Frau Lötsch eine geradlinige Chefin und gleichzeitig ein enorm liebenswerter Mensch. Diese Mischung ist äußerst selten und kostbar. Ich freue mich, sie heute nochmal zum Abschied in den Arm nehmen zu können.“
Carmen Lötsch zieht es nach über sieben Jahren in Hoyerswerda zurück in Richtung Heimat. Dort wird sie am 1. April ihre neue Stelle als Offenburger Kulturchefin antreten. Einige Mitarbeiter hoffen aber wohl immer noch, dass es sich dabei um einen lang vorbereiteten Aprilscherz handelt.
 

 

31. März 2014: Ab dem 1. April können Sie, liebe Zoobesucher, mit einer Jahreskarte nicht nur das ganze Jahr den Zoo Hoyerswerda besuchen, Sie sparen auch noch beim Eintritt in allen anderen Tierparks der Oberlausitz. Dies ermöglicht eine neue Vereinbarung des Zoos Hoyerswerda mit seinen Partnertierparks aus Bischofswerda, Görlitz, Zittau und Weißwasser. 

 

12. April 2014: Überaus zufrieden waren Teilnehmer, Vereinsvorstand und Zooleitung nach dem Frühjahrsputz. Immerhin hatten sich am Sonnabendmorgen dazu 40 Mitglieder und Freunde des Zoos eingefunden, um einige Stunden ihrer Freizeit zu opfern. Die Arbeiten waren rasch benannt und verteilt: Unkraut war zu beseitigen, das lange Geländer am Tigergehege von der alten Farbe zu befreien und mit neuer zu versehen, im einstigen Gehege der Nasenbären standen Abrissarbeiten an. Zudem wurde der Baum des Jahres 2014, eine Traubeneiche, gepflanzt. Gestiftet hatte das Gewächs Vereinsmitglied Thomas Gröbe. Ihm wie auch dem Pflanzenhof Schulze, der zur Verschönerung des Areals neben anderem Stiefmütterchen und Hornveilchen zur Verfügung stellte, wurde besonders gedankt. Vereinsvorsitzender Karsten Bormann lobte das Engagement aller Beteiligten, die sich zum Ausklang in der Mittagszeit auf der Terrasse des Zoorestaurants "Sambesi" stärken konnten. Er dankte für die fleißige Arbeit in den vergangenen und wünschte sich, dass sich auch im Herbst wieder so viele freiwillige Helfer zum Arbeitseinsatz im Zoo einfinden.  


17. April 2014: Osterüberraschung im Zoo Hoyerswerda. Ein kleines Stachelschwein-Baby wurde kurz vor Ostern im Zoo Hoyerswerda geboren. Es ist der erste gemeinsame Nachwuchs von Walter und Lina, die seit Linas Zuzug im August 2013 ein Paar sind. Der Nachwuchs ist gleich in doppelter Hinsicht eine große Überraschung für den Zoo. Zum einen ist Mutter Lina gerade einmal 1,5 Jahre alt und damit ungewöhnlich frühreif. Zum anderen ist es ungewöhnlich, dass Walter und Lina bereits ein halbes Jahr nach ihrem ersten Kennenlernen für Nachwuchs sorgen. Das Kleine wurde am 8. April geboren. Unter den Tierpflegern wird jedoch vermutet, dass es sich um ein Weibchen handelt. Stachelschweine werden in Zoos bis zu 30 Jahre alt. Die Tragezeit beträgt etwa 93 bis 105 Tage. Für gewöhnlich sind Stachelschweine erst nach zwei Jahren fortpflanzungsfähig. Walter ist 2002 im Zoo Hoyerswerda geboren. Seine Partnerin Lina stammt aus dem Zoo Saarbrücken.

 

18. April 2014: Auch wenn das Wetter nicht das beste war, fanden sich zu den beiden Oster-Führungen am Karfreitag Interessenten ein. Kuratorin Kathrin Witzenberger führte einheimische wie auswärtige Gäste durch die Anlage und stellte dabei auch Jungtiere vor. Nicht allein bei den Stachelschweinen hat sich Nachwuchs eingestellt, sondern auch bei den Maras und den Seidenhühnern.

 

22. April 2014: Nashornleguan „Anton“ konnte über Ostern sein neues Domizil im Tropenhaus des Hoyerswerdaer Zoos beziehen. Damit wird der noch unbekannte Nashornleguan erstmals über einen längeren Zeitraum für Zoobesucher zu sehen sein. Obwohl der elfjährige „Anton“ bereits seit Oktober 2004 im Zoo Hoyerswerda lebt, blieb er den Zoobesuchern bislang verborgen. Seit seiner Ankunft lebte er im für Besucher verschlossenen Quarantänebereich, nicht weil er krank ist, sondern weil es im Zoo Hoyerswerda einfach an Platz fehlte, ihm ein ausreichend geräumiges Heim im Tropenhaus zu bieten. Mit dem Abgang des Tigerpython „Egon“ stand nun endlich ein ausreichend großes Terrarium zur Verfügung.  

 

1. Mai 2014: Das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ und der Zoo Hoyerswerda feierten ein gemeinsames Begegnungsfest für die Bewohner der Stadt Hoyerswerda und des neuen Asylbewerberheimes. Durch dieses Fest sollte die Möglichkeit geschaffen werden, sich zu begegnen und gegenseitige Vorurteile abzubauen. „Die Stärke eines Zoos liegt in seiner Vielfalt. Wir sind davon überzeugt, dass auch die Stadt Hoyerswerda von der Vielfalt profitieren kann“, äußerte sich Zoochefin Kathrin Witzenberger im Vorfeld über die Beweggründe der Aktion. Mehrere hundert Gäste fanden sich dazu am Feiertag im Zoo ein. Es gab verschiedene Attraktionen für Kinder, natürlich etliche Informationen zum Thema Asylbewerber und eine Zooführung in drei Sprachen. Das bot Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und zu Gesprächen über Befindlichkeiten und Probleme, aber auch andere Kulturen und hierzulande ungewohnte Speisen kennenzulernen.   

9. Juni 2014: Am 10. Internationalen Bildhauersymposium beteiligten sich sechs Künstler. Dank großen Engagements war es gelungen, die Tradition im Zoo wieder zu beleben. Durch den Verkauf der Skulpturen soll das Symposium in zwei Jahren gefördert werden.    

 

24. Juni 2014: Der Verband Deutscher Zoodirektoren, dem auch der Zoo Hoyerswerda angehört, hat sich umbenannt. Das wurde während der Jahrestagung in Münster entschieden. Die Vereinigung heißt jetzt Verband der Zoologischen Gärten. Zur Begründung hieß es: Damit möchte man zum Ausdruck bringen, dass der Verband die wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gärten an sich repräsentiert. In der neu beschlossenen Satzung wird darauf hingewiesen, dass im Vordergrund der verantwortungsbewusste Betrieb zoologischer Gärten und der damit verbundene Tier-, Arten- und Umweltschutz steht. 

 

1. Juli 2014: Der Widderkopf, der beim 10. Bildhauersymposium entstand, wird im Zoo Hoyerswerda bleiben. Die recht moderne Interpretation eines Widderkopf fügt sich in die Reihe der Plastiken, die im Zoo Hoyerswerda stehen, mit ein und bereichert den Zoo um ein weiteres Kunstwerk. In der Juni Vorstandssitzung des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. wurde der Erwerb der Plastik beschlossen. Ein Standort für den Widderkopf wird gemeinsam mit dem Zooteam und dem Verein ausgesucht.

 

4. Juli 2014: Der Bau einer neuen Erdmännchen- und Stachelschweinanlage auf dem Gelände der ehemaligen Bärenanlage im Zoo Hoyerswerda wurde gestartet. Mit großem Einsatz zersägten Geschäftsführer der ZooKultur, Arthur Kusber. und der Vorsitzende des Zoovereins, Karsten Bormann, einen Baumstamm aus der alten Bärenanlage, um Baufreiheit zu schaffen.  Der Bau dieser neuen Anlage wurde möglich durch die großzügige Spenden des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda sowie der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda mbH.„Der Zooverein steht mit vielen wichtigen Bauprojekten des Zoos in Verbindung. Wir freuen uns, auch dieses Projekt mit einer Spende von 100.000 Euro unterstützen zu können. Die neue Erdmännchenanlage zeigt eindrucksvoll, was die Spenden unserer Mitglieder und Förderer letztendlich im Zoo Hoyerswerda bewirken können“, äußerte Karsten Bormann.Der Geschäftsführer der ZooKultur, Arthur Kusber, pflichtete ihm bei und bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern des Zoovereins sowie der Wohnungsgesellschaft für diese großzügige Unterstützung.
Mit der neuen Erdmännchenanlage wird ein wichtiger Teil des zukünftigen Afrikabereichs neben dem im afrikanischen Stil geprägten Zoorestaurant "Sambesi" entstehen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 7. Juli. Im Herbst soll die Anlage fertiggestellt sein, so dass die Stachelschweine „Walter“ und „Lina“ bereits einziehen können. Im Frühjahr 2015 soll dann eine neue Erdmännchenfamilie folgen. Die moderne Anlage wird nicht nur für Erdmännchen und Stachelschweine attraktiv, sie bietet auch den kleinen Zoobesuchern eine neue Erlebniswelt. Diese können über eine Tunnelrutsche in einen simulierten Erdmännchenbau gelangen und entdecken, wie es sich als Erdmännchen so lebt.   

 

26. Juli 2014: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda startete zu seinem Ausflug in Richtung Süden. Erste Station war der Forstbotanische Garten in Tharandt. Es wurden zwei Gruppen gebildet, damit die Erläuterungen bei der Führung besser verstanden werden. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes über die nordamerikanische Flora in einem Teil des Gartens. Anschließend wurde ging es zum Essen in den Tharandter Ortsteil Hartha in Hotel und Gastätte Kirchner. Das nächste Ziel nach der Stärkung war Freital-Hainsberg. Hier begann die Fahrt mit der Weißeritztalbahn.Die Fahrt vorbei an interessanten Stätten, so die Talsperre Maler, führte nach Dippoldiswalde, wo der Bus wartete. Zum Abschluss ging es noch nach Zuschendorf, einem Ortsteil von Pirna. Alle Teilnehmer hatten einen erlebnisreichen Tag verlebt.   

 

3. August 2014: Die Krokobrüder um den erstgeschlüpften Fidelio feierten am Sonntag, 3. August,  in Zoo und Schloss Hoyerswerda ihren 1. Geburtstag. Vor einem Jahr waren die sechs Kubakrokodile in Hoyerswerda geschlüpft und sorgten nicht nur aufgrund des sensationellen Zuchterfolgs für reichlich Furore. Rund um das zunächst Fidel benannte Krokodil entfachte sich eine weltweite Diskussion, ob man ein Kubakrokodil so benennen darf. Darf man, muss man aber nicht, sagte sich der Zoo und benannte das Krokodil kurzerhand in Fidelio um.Danach wurde es deutlich ruhiger und die junge Krokobande konnte sich im eigens eingerichteten Krokozimmer im Schloss Hoyerswerda prächtig entwickeln. Ihren ersten Geburtstag feiern die Jungkrokodile am Sonntag mit den Besuchern des Zoos.  

 

13. August 2014: Nachdem die Stachelschweine Walter und Lina das Zooteam bereits im April mit ungewöhnlich frühem Nachwuchs überrascht haben, ist am 13. August das zweite Stachelschweinbaby im Zoo Hoyerswerda geboren worden. Noch ist das Geschlecht des kleinen Stachelschweins nicht bekannt. Es ist aber bereits auf der Außenanlage zu sehen. Dort spielt es schon begeistert mit seiner großen Schwester „Tekli“. Die Eltern können sich auf "Tekl"i als Babysitter voll verlassen. So ist das Kleine nie unbeaufsichtigt, auch wenn seine Eltern mal ein kleines bisschen Zeit für sich haben wollen. Allerdings lassen sie ihren Nachwuchs nie lange aus den Augen, denn Stachelschweine sind sehr aufmerksame und liebevolle Eltern. Noch hat das kleine Stachelschwein keinen Namen bekommen. Seine große Schwester "Tekli" erhielt ihren Namen zwei Tage nach der Geburt ihrer Schwester von ihrem Paten Herrn Ronald Dathe.

 

24. September 2014: Bis zum 26. September tagten Mitglieder der Deutschen Tierpark Gesellschaft (DTG) in Zoo und Schloss Hoyerswerda. Insgesamt 44 Teilnehmer, darunter Gert Emmrich, Präsident, Deutsche Tierpark-Gesellschaft, Dr. Sven Hammer, Stellvertretender Vorsitzende der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), sowie Vanessa Ludwig, Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz, wurden in Hoyerswerda begrüßt. „Wir freuen uns, unsere Fachkollegen in Hoyerswerda begrüßen zu dürfen und diese vom Lausitzer Seenland und der positiven Entwicklung unseres Zoo begeistern zu können.“, äußerte sich Kuratorin Kathrin Witzenberger zufrieden. Gerade für kleine Einrichtungen haben Tagungen wie diese immer einen wichtigen Nebeneffekt – sich zu vernetzen und Kontakte zu knüpfen.Den Auftakt bildet eine Exkursion in den Tier- und Kulturpark Bischofswerda, bevor am Donnerstag die eigentliche Tagung im Schloss Hoyerswerda stattfindet. Am Freitag folgte zum Abschluss eine Exkursion in den Tierpark Cottbus. Gegenstand der Tagung des DTG war der Natur- und Artenschutz in kleinen Einrichtungen. 

 

3. Oktober 2014: Am Freitag fand der 21. Deutsche Zootag im Zoo Hoyerswerda statt. Die Besucher konnten einen einmaligen Einblick in die tägliche Arbeit eines Tierpflegers erhalten. Während sie zwischen den einzelnen Stationen entlang spazierten, gab es Wissenswertes über den Zoo und seine Tiere. Diesmal ging es vor allem um das Füttern.

 

8. Oktober 2014: Die ZooKultur hat mit dem Bau eines neuen Besucherzentrums für Zoo und Schloss Hoyerswerda begonnen. Das Besucherzentrum, welches direkt neben der bisherigen Zookasse entsteht, soll vor allem die Familienfreundlichkeit nochmals deutlich erhöhen. In der Vergangenheit beschwerten sich vor allem Familien mit Kinderwagen über die ungünstige Ausgangssituation durch die engen Drehkreuze. Zukünftig soll der Ein- und Auslass durch das neue Besucherzentrum führen. „Unsere Kunden wissen am besten, wie wir Zoo und Schloss noch familienfreundlicher gestalten können. Wir haben daher die Beschwerden sehr ernst genommen und nun eine hervorragende Lösung gefunden.“, äußerte ZooKultur-Geschäftsführer Arthur Kusber zufrieden. 

Finanziert wird der Neubau, für den 150 000 Euro Baukosten geplant sind, durch die Integration eines neuen Zooshops. Neben den Einnahmen aus Ticketverkauf und Gastronomie soll der Shop ein weiteres Standbein für Zoo und Schloss bilden und eine nachhaltige Steigerung der Einnahmen bewirken. Der Neubau soll im Frühjahr 2015 fertiggestellt werden.