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Von 2011 bis zur Gegenwart

 

4. März 2011: Der Verein der Zoofreunde hat in seiner Jahresmitgliederversammlung im Schloss entschieden, den Bau der Bärenanlage finanziell zu unterstützen. Maximal 450.000 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt, hat die Versammlung einhellig beschlossen.Zuvor war entschieden worden, dass Geld, das einst für den Bau einer Robbenanlage angelegt wurde, für andere Projekte im Zoo bereit zu stellen. Der Bau einer Robbenanlage lasse sich aufgrund der absehbaren Kosten nicht realisieren. Zudem war die Entscheidung gefallen, die Vorstandswahl auf einen späteren Termin zu verschieben.


16. April 2011: Schon vor 9 Uhr fanden sich die Ersten am Zoo ein. Einige hatten sogar Werkzeuge dabei. Verwunderlich war das für Eingeweihte nicht, hatte doch der Verein der Zoofreunde zu einem Arbeitseinsatz aufgerufen. 15 Leute beteiligten sich an dem Frühjahrsputz. Bis zum Mittag konnten die Aufgaben erfüllt werden. Da wurde in der Nähe des Tigergeheges der Baum des Jahres, eine gut drei Meter hohe Elsbeere (weitere Informationen zu dem in hiesigen Breiten seltenen Gewächs gibt es unter www.baum-des-jahres.de ), gesetzt. Während hier Männer schippten, um ein passendes Pflanzloch zu bekommen, wurde einige hundert Meter weiter unter Leitung des amtierenden Vorsitzenden Karsten Bormann der Sorbenbrunnen aus seinem Winterschlaf erweckt. Dafür war der Winterschutz abzubauen und einzulagern. Anderenorts kamen Pinsel zum Einsatz, um Holzteile mit dem notwendigen Schutz zu versehen. Und dann zog es alle in das Gehege der Lamas und Nandus, um hier Laub, herabgefallene Äste und Unkraut zu beseitigen. Die Lamas fanden das ziemlich spannend, schauten zu und ließen sich das eine oder andere Löwenzahnpflänzchen, das unter dem Laub zum Vorschein kam, schmecken. Die Nandus versuchten ebenfalls, einen leckeren Happen zu ergattern. Dass sie dabei einiges von dem, was zum Abtransport in der Schubkarre lag, wieder auf die Erde beförderten, musste dabei in Kauf genommen werden.

19. April 2011: Der Stadtrat von Hoyerswerda hat sich einstimmig für den Bau einer neuen Bärenanlage ausgesprochen. Der Verein der Zoofreunde hatte in seiner Jahresmitgliederversammlung im März entschieden, maximal 450 000 Euro dafür zur Verfügung zu stellen. Als nächster Schritt wurde in der Ratssitzung benannt, einen Vertrag zwischen dem Bauherren, der Stadt, und dem Verein der Zoofreunde zu schließen. 

22. April 2011: Zu einem vorösterlichen Spaziergang durch den Zoo fanden sich am Karfreitag rund 70 Personen ein. Ausgangspunkt war wiederum das Tropenhaus, an dem der Rundgang startete, auf dem neben anderem über Nachwuchs und vorgesehene Veränderungen an Anlagen informiert wurde. Tierpflegerin Silke Kühn gab neben anderen den Gästen die Erläuterungen. Und natürlich wurden bei dem Rundang von den Kindern einige Süßigkeiten entdeckt, die der Osterhase versteckt hatte.

5. Mai 2011: Mehr als 200 Kinder beteiligten sich am Zooschultag. Sie kamen aus Bildungsstätten in Hoyerswerda, aber auch aus Königsbrück, Kamenz und Wittichenau. An zehn Stationen wurde ihnen Wissen vermittelt. Da die Vereinten Nationen 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärten, standen diesmal die Baumbestände und die darin vorkommenden Tiere im Mittelpunkt.

In der Ofenausstellung28. Mai 2011: 27 Zoofreunde des Vereins und der Stadt starteten zu der jährlich stattfindenden Rad- und Kremsertour. Das Wetter spielte mit. Mit Gesang auf dem Kremser ging es durch den Wald nach Knappenrode zur Energiefabrik, wo wir schon erwartet wurden. Bei einer fachkundigen Führung durch die Ofenausstellung bewunderten wir die vielen verschiedenen Öfen und deren Zubehör. Die Ausstellung "Auge des Himmels" ist sehr sehenswert. Bei einem Mittagessen im "Zechenhaus" erzählten wir Anekdoten und es wurde viel gelacht. Danach ging es wieder auf getrennten Wegen nach Hause. Die einhellige Meinung zu diesem Ausflug, es war ein gut vorbereiteter Tag mit netten Leuten und vielen neuen Eindrücken.

16. Juni 2011: Die Kinder- und Jugendfarm verfügt über einen neuen Pferdestall. 20 Monate nach dem Brand konnte das neue Objekt eingeweiht werden. Rund 240 000 Euro hat das Bauvorhaben gekostet. Möglich wurde dessen Verwirklichung durch die Unterstützung des Landes, aber auch durch Spenden von Bürgern und Interessengemeinschaften. Der Verein der Zoofreunde hatte ebenfalls geholfen. Der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V., Karsten Bormann, und Viktor Strzodka, Ehrenmitglied des Vorstandes, hatten im November aus Anlass der Übergabe des Rohbaus einen Scheck über eine Summe von 1 500 Euro übergeben. Das alte Stallgebäude der Kinder- und Jugendfarm des CSB war am 6. Oktober 2009 abgebrannt. Ursache für das Feuer, durch das mehrere Tiere ums Leben kamen, war Nagerfraß an elektrischen Leitungen.

9. Juli 2011: Das vor einer Woche wegen ungünstiger Witterung abgesagte 36. Tiergartenfest konnte am Ausweichtermin bei Sonnenschein gefeiert werden. Natürlich wollten viele Besucher den Stargast des Nachmittags, Schlagerstar Hans-Jürgen Beyer, erleben. Aber selbstverständlich gehörten auch die Zootiere zu den Stars, zum einen bei der Tierparade und zum anderen bei der angekündigten Taufe. Ein kleiner, etwa vier Wochen alter Esel sollte einen Namen bekommen. Der Vorschlag der elfjährigen Anncharlott fand den meisten Zuspruch und so trägt der Esel jetzt den Namen "Manni". Der Verein der Zoofreunde hat das Tiergartenfest tatkräftig unterstützt.

27. August 2011: Die Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und interessierte Zoofreunde waren mit dem Bus auf Tour.  Ziel war der Wildpark Geising-Hartmannsmühle im Osterzgebirge. Der wunderschöne Wildpark „Hartmannsmühle“ wurde 1997 eröffnet und präsentierte auf einer 6 Hektar großen Fläche etwa 200 einheimische Tiere in 22 Arten. Nach dem Mittagessen ging es in Richtung Glashütte zu einer Führung
durch das berühmte Uhrenmuseum. Seit mehr als 160 Jahre ist Glashütte bekannt durch seine Uhrmacherkunst, und unter dem Motto „Hier lebt die Zeit“ ist diese Kunst weltweit berühmt. 

6. November 2011: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda war bei der Delegierten- versammlung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) vom 4. bis zum 6. November in Leipzig vertreten. Daran nahmen Vorsitzender Karsten Bormann, die Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Seitz und Frank Grommisch sowie Thomas Gröbe teil. Zu den Hauptpunkten des Treffens gehörte die Wahl eines neuen Vorstands für die GDZ. Hierbei wurde erneut Dieter Rollepatz aus Neuwied das Vertrauen ausgesprochen. Auch alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zudem wurde einstimmig entschieden, die Amtsdauer des Vorstandes auf vier Jahre zu verlängern und bei den Delegiertenversammlungen einen zweijährigen Rhythmus herzustellen. Der GDZ gehören über 50 Fördervereine aus ganz Deutschland an. Sie vertreten die Interessen von mehr als 60 000 Mitgliedern.

19. November 2011: Das gleichmäßige Kratzen der Rechen auf dem Erdboden wurde an dem kühlen und feuchten Morgen nur ab und an durch Löwengebrüll unterbrochen. Hin und wieder war auch das Klappern von Schippen und Schubkarren zu vernehmen. Etwa 15 Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda bzw. Freunde der zoologischen Einrichtung hatten sich an jenem Sonnabend um 9 Uhr zum Herbstputz getroffen. Die Aufgaben war schnell umrissen. In den Gehegen von Lamas und Nandus bzw. Benettkängurus und Kranichen war das Laub zu beseitigen. Dritter Arbeitspunkt war das Fischottergehege, an dem eine Tür wieder hergerichtet werden sollte.

23. November 2011: In das Zoorestaurant "Jambo" kann derzeit nicht eingekehrt werden. Die gastronomische Einrichtung wurde vom Betreiber, der Lausitzer Werkstätten gGmbH, geschlossen. Die Ursache hierfür seinen personelle Gründe, auch die Besucherzahlen hätten nicht den Erwartungen entsprochen. Das "Jambo", im afrikanischen Stil, war im Oktober 2008 eröffnet worden.

3. Dezember 2011: Auf der Internetseite des Zoofördervereins kann der 6 000. Besucher begrüßt werden. 

5. Dezember 2011: Die Günter-Peters-Ehrennadel, benannt nach dem Gründer des Hoyerswerdaer Tiergartens, wurde Eberhard Kneschke verliehen. Er setzt sich seit über 20 Jahren als Vorsitzender des Tierschutzvereins Hoyerswerda für die Rechte und den Schutz der Tiere ein. Oberbürgermeister Stefan Skora dankte Eberhard Kneschke für die geleistete Arbeit im Ehrenamt und würdigte seine Leistungen für die Stadt, insbesondere in Diskussionen zur artgerechten Tierhaltung im Zoo und bei der Erfüllung der kommunalen Aufgaben zum Tierschutz. 

23. Dezember 2011: Das große Bauschild, das auf das Vorhaben Bärenanlage hinweist, wurde in Position gebracht. Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda stellt für das Projekt immerhin 450 000 Euro zur Verfügung und verwirklicht damit auch einen großen Wunsch der verstorbenen Zoofreundin Else Schulz. 

7. März 2012: Der Baustart für die neue Bärenanlage, die zwischen Fischotteranlage und Schloss Hoyerswerda errichtet werden soll, wird am 20. März erfolgen. Darüber informierte der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, Karsten Bormann, in der Jahresversammlung. In den kommenden Monaten werde dieses Großprojekt, für das der Verein 450 000 Euro zur Verfügung stellt, die Arbeit der Interessengemeinschaft bestimmen. Das Jahr 2012, so sagte es Carmen Lötsch, Geschäftsführerin der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH, werde ganz im Zeichen des Bären stehen. Die Verwirklichung des Projekts, das auch dank der großzügigen Unterstützung von Else Schulz umgesetzt werden kann, sei in greifbare Nähe gerückt. Die notwendige Baufreiheit ist bereits geschaffen. Ein großes Bauschild weist seit einigen Monaten darauf hin, dass im Zoo umfangreiche Veränderungen anstehen.

Karsten Bormann hatte im Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf die Arbeitsergebnisse des vergangenen Jahres hingewiesen. Dabei sprach er den Wunsch aus, dass sich Mitglieder noch aktiver einbringen, etwa beim Frühjahrs- und beim Herbstputz, an dem sich bislang stets 15 Leute beteiligten. Zudem richtete der Vorsitzende den Blick nach vorn. Denn in den nächsten Monaten soll bereits entschieden werden, welchem großen Projekt sich der Zooverein nach der Fertigstellung der Bärenanlage widmet. Spätestens im Sommer werden dazu Entscheidungen fallen. Vorschläge von der Zoo, Kultur, Bildung gGmbH liegen bereits vor. Womöglich wird schon beim Tiergartenfest am 8. Juli mitgeteilt werden können, worauf das Engagement in den kommenden Monaten ausgerichtet wird. Der Bericht des Vorstandes, einschließlich Finanzplanung und Arbeitsplan, wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen. Ebenso wurde nach dem Bericht des Revisors Christian Frank dem Vorstand die Entlastung für das zurückliegende Geschäftsjahr ausgesprochen. Dem Verein der Zoofreunde gehören derzeit 254 Mitglieder an. Nach dem offiziellen Teil der Jahresversammlung und einem kleinen Imbiss berichtete Matthias Barthel über seine Erlebnisse während einer mehrwöchigen Tätigkeit im "Schweizer Nationalpark". 

20. März 2012: Der Zoo Hoyerswerda bekommt eine neue Bärenanlage. In feierlichem Rahmen vollzogen am Nachmittag Oberbürgermeister Stefan Skora und der Vorsitzende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, Karsten Bormann, im Beisein vieler Gäste die ersten Spatenstiche. Unmittelbar danach gab es durch einen Bagger bereits die ersten Erdbewegungen. Stefan Skora erinnerte daran, dass der Stadtrat am 19. April des vergangenen Jahres dem Zookonzept zugestimmt hat, das Grundlage für umfangreiche Veränderungen im Zoo ist. Dank der großzügigen Spende von Else Schulz, die 2010 verstorben ist, konnte der Verein die Bausumme von 450 000 Euro zur Verfügung stellen. Der Oberbürgermeister dankte Else Schulz für diese große Unterstützung, wie auch dem Förderverein und den Stadträten. Von dem Projekt werden alle profitieren, ist er überzeugt, die Tiere, die Zoomitarbeiter und natürlich die Besucher. Zudem werde Hoyerswerda aufgewertet. Vom Zoo aus sind das Schloss und die Altstadt rasch erreicht. Und auch die Wege in die Neustadt seien nicht weit, äußerte Stefan Skora. Für den Verein der Zoofreunde sei das neue Projekt "ein gewaltiger Schritt", sagte Karsten Bormann, und ein wesentlicher Beitrag zum Umsetzen der Haltungsrichtlinien für Bären. Aus Dankbarkeit für die Spende werde das Gehege den Namen Else-Schulz-Bärenanlage tragen.

6. April 2012: Auf große Resonanz ist der vorösterliche Spaziergang durch den Zoo gestoßen. Am Karfreitag um 10 Uhr fanden sich dazu viele Interessierte ein. Geführt wurden sie von Kuratorin Kathrin Witzenberger und Tierpflegerin Silke Kühn. Zu den ersten Stationen gehörte die Bärenanlage. Ihre beiden Bewohner, die Bärinen Susi und Jane, werden bald umziehen können, denn zwischen Fischotteranlage und Schloss entsteht ein neuer, viel großzügigerer Komplex für die Vierbeiner. Die Gäste erfuhren von anstehenden Geburten, etwa bei den Zebras, und notwendigen Veränderungen von Gehegen, etwa bei den Erdmännchen. 

21. April 2012: So viele waren es in den vergangenen Jahren nie. Zum Frühjahrsputz im Zoo haben sich mehr als 30 Mitglieder des Fördervereins und Sympathisanten eingefunden. Bei bestem Frühlingswetter herrschte gute Stimmung und die von Zootechniker Ralf Stück vorgegebenen Arbeiten waren rasch verteilt. Und so ging es ans Werk: Am Schlossgraben wurde der Bewuchs entfernt. Im ehemaligen Gehege der Kudus wurden Metallstangen, Tore und Türen gestrichen. Zudem war ein Unterstand für die künftigen Bewohner der Anlage mit Brettern (sie stammen aus dem Abriss der Konstruktionen für das Bildhauersymposium) zu vervollständigen, für die Hissarschafe (auch Tadschikisches Fettsteißschaf genannt). Außerdem wurde hier der Baum des Jahres, ein Lärche, gestiftet von Thomas Gröbe, gepflanzt. Sie wurde gut gewässert und mit einem Schutz versehen. Gegen Mittag war viel geschafft, so dass bei einem Imbiss die Auswertung erfolgen konnte.Vorsitzender Karsten Bormann bedankte sich bei allen Helfern und lud sie ein, noch einen Blick auf die Baustelle der neuen Bärenanlage zu werfen.

24. April 2012: Es ist so weit, der erste Nachwuchs bei den Malabar Hornvögeln ist ausgewachsen und verlässt den Zoo. Die Freude war groß, als im Juli 2011 die beiden Malabar Hornvögel erstmals erfolgreich gebrütet hatten und das Küken die Bruthöhle verließ. Heraus kam dabei ein gesundes männliches Jungtier mit Namen "Erwin". Nun ist er ausgewachsen und hockte seinen Eltern schon ziemlich auf der Pelle. Damit die beiden ihre Ruhe haben und sich auf ihre nächste Brut vorbereiten konnten, hat "Erwin" ein Domizil hinter den Kulissen bezogen. Dort wartete er auf ein neues Zuhause, während seine Eltern die Chance nutzten und direkt mit der nächsten Brut anfingen.  "Erwin" wird in den nächsten Tagen von Kollegen aus dem Vogelpark Walsrode abgeholt. Damit zieht er in einen der renommiertesten Vogelparks Deutschlands.

3. Juli 2012: Aus Anlass des 25. Todestags wurde Zoogründer Günter Peters geehrt. Das geschah an der Plastik im Zoo. Dort würdigte auch der Verein der Zoofreunde die Leistungen mit einem Blumenstrauß mit Schleife. Günter Peters hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau des Zoos, den er 16 Jahre leitete. Die Ehrung für den engagierten Hoyerswerdaer wurde auch genutzt, um den neuen Zooführer öffentlich zu präsentieren.

8. Juli 2012: Ein Alpaka-Mädchen trägt seit dem 37. Tiergartenfest den Namen "Bella". Tierpfleger hatten sich darauf geeinigt. An Kuratorin Kathrin Witzenberger war es, unmittelbar vor der Bühne und vor mehreren hundert interessierten Zuschauern den kleinen Taufakt zu vollziehen. Nach der offiziellen Eröffnung des Festes durch Oberbürgermeister Stefan Skora wurde den Zuschauern bei prächtigem Wetter ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein Trompetenduo der Musikschule war zu erleben, es gab Tanzdarbietungen des Hoyerswerdaer Clubs "Schwarz-Gold", Schlagersängerin Sylvia Martens hatte neue und bekannte Lieder mitgebracht und legte großen Wert darauf, dass sich das Publikum beteiligte. Nach der Tierparade mit der erwähnten Taufe sorgte dann Comedian Bernd Walter für Stimmung.

10. Juli 2012: Die Anlage der Axishirsche muss dringend komplett saniert werden. Die Betonplatten des Trockengrabens haben sich schon bedenklich geneigt, so dass mit den Baumaßnahmen nicht noch einen weiteren Winter gewartet werden kann. Zusätzlich muss die Drainage der Anlage überarbeitet werden. Allerdings lässt sich eine solche Sanierung nicht durchführen, solange die Axishirsche noch auf der Anlage leben. Daher gibt der Zoo Hoyerswerda die gesamte Gruppe an einen Zoo in den Niederlanden ab. 

11. Juli 2012: Nach langer Planung und Vorbereitung verlässt Fischotterdame Elli den Zoo Hoyerswerda. Sie wird auf Empfehlung der Zuchtbuchführerin im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an das Scientific Center in Kuwait abgegeben. Dort wartet schon ein passendes Männchen auf sie. Der Transport nach Kuwait wurde letzten Herbst von der Zuchtbuchführerin empfohlen. Da Otter zu den besonders geschützten Arten gehören und Kuwait außerhalb der EU liegt, waren hierfür allerdings eine Menge Genehmigungen und eine sorgfältige Planung nötig. Jetzt stimmen alle Voraussetzungen und es kann endlich losgehen. Elli wurde am 5. November 2003 hier in Hoyerswerda geboren. Als Fibi als neue Partnerin für das Männchen Baba in den Zoo kam, wurde es auf der Otteranlage langsam etwas eng.

15. September 2012: Mehr als 40 Interessierte beteiligten sich an der Fahrt des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda in den Zoo Leipzig. Begrüßt wurden sie von Siegfried Stauche, Präsident des Freundes- und Fördervereins des Zoo Leipzig. Besonderes Interesse der Hoyerswerdaer galt natürlich der jüngsten Attraktion, dem Gondwanaland. Hier war auch Gelegenheit, sich per Boot durch die Tropenwelt fahren zu lassen und dabei mittels Computertechnik eine einzigartige Zeitreise zu erleben. Anschließend konnten sich die Zoofreunde die anderen Teile der traditionsreichen Einrichtung im Herzen von Leipzig ansehen. Von den Teilnehmern gab es viel Lob für den Zoo Leipzig, die Gastfreundschaft sowie die Organisatoren der Tour.

20. September 2012: Im Zoo gibt es zwei neue Spielgeräte für die kleinen Zoofreunde. Dank der großzügigen Spende des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e. V. und der kostenlosen Montage durch die ortsansässige Firma „Sicherheitsfachmarkt Security“ stehen den Kindern im Zoo Hoyerswerda zwei neue Wackelziegen zum Spielen zur Verfügung. Die neuen Wackelziegen finden die Zoobesucher passenderweise direkt am Gehege der Zwergziegen. 

20. September 2012: Zur kommenden Bärenanlage im Zoo Hoyerswerda gibt es nun auch eine ganz besondere Briefmarke. Aus einer Zusammenarbeit mit dem Zoo Hoyerswerda, dem Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und den Briefmarkenfreunden Hoyerswerda entstand nicht nur die schöne Briefmarke, welche die Hoyerswerdaer Bären beim Spielen in ihrem alten Domizil zeigt, sondern auch gleichzeitig ein passender Stempel. Die Postkarte des Zoovereins, die ebenfalls ein Bär ziert, rundet das tierische Angebot ab.

23. September 2012: Dass der Zoo Hoyerswerda als Ort der Erholung und der Wissensvermittlung beliebt ist, hat die Resonanz auf die Angebote zum deutschen Zootag bewiesen. Neben einer Führung, die Zooinspektor Thomas Arndt übernahm, waren auch die Schaufütterungen und die Tierpräsentationen durch Pfleger gut besucht. Ausführliche Informationen gab es zudem zur Bärenanlage, die im Herbst fertiggestellt werden soll. Zu den Mitgestaltern des Zootages gehörten auch der Falkner Dieter Gäbler, der Tierschutzverein und der Hundesportverein "Pfote drauf".

23. September 2012: Mit reichlich Erfahrungen und Anregungen sind Brigitte Trunte und Frank Grommisch vom Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda von der 14. Tagung Europäischer Zooförderer in Basel (Schweiz) zurückgekehrt. Dabei nutzten sie das Treffen, um über die Arbeitsschwerpunkte des Vereins und den Stand der Bauarbeiten an der Bärenanlage in Hoyerswerda zu informieren. Dieses Vorhaben stößt auf großes Interesse, da es in der Fachpresse ausführlich angekündigt wurde. Themen der Tagung waren neben anderem die Rolle der Fördervereine und die Zusammenarbeit mit den Zoodirektionen, die Wissensvermittlung in zoologischen Einrichtungen sowie das Trauerverhalten von Tieren (Wie nehmen sie den Tod von Artgenossen wahr?) und das Management von Tierpopulationen. In Workshops wurde über Angebote für Kinder und Erwachsene diskutiert, um Interesse an der Mitarbeit in Zoovereinen zu wecken. Organisiert wurde der Erfahrungsaustausch vom Freundeverein Zoo Basel. Natürlich gehörten auch Führungen durch den Zoo zum Programm. Die Einrichtung befindet sich mitten in der Stadt. Der Förderverein zählt mehrere tausend Mitglieder

10. November 2012: Den Sonnabend hatten sich die Kängurus und die Kraniche wohl beschaulicher vorgestellt. Löwen, Tiger und Lamas zeigten sich erstaunt über das Gewusel neben ihren Gehegen. Auslöser dafür war der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda, der zum Herbstputz gebeten hatte. 35 Leute waren der Aufforderung gefolgt. Vierjährige halfen nach ihren Möglichkeiten bereits mit, auch über 80-Jährige. Sie alle waren am Morgen vom Vereinsvorsitzenden Karsten Bormann und der zoologischen Leiterin Kathrin Witzenberger begrüßt worden. Dabei war beiden Freude anzusehen, dass sich so viele beteiligten, ihre Freizeit für einen attraktiven Zoo einsetzten. Nach drei Stunden konnten alle Beteiligten, zu ihnen gehörte auch Oberbürgermeister Stefan Skora, zufrieden feststellen, dass sich der Zoo deutlich laubbefreiter zeigte. Das war für den Zooverein der Zeitpunkt, um zu einem Imbiss einzuladen. Bei Bockwurst, Glühwein, Kaffee oder Wasser tauschten sich die Teilnehmer über das Erlebte aus, freuten sich über das von Karsten Bormann und Kathrin Witzenberger geäußerte Lob für die Einsatzbereitschaft. Und einige entschieden wohl schon für sich, nach Möglichkeit beim nächsten Arbeitseinsatz wieder dabei zu sein, wenn es heißt, einen Beitrag für das beliebte Hoyerswerdaer Erholungsgebiet zu leisten.

11. Dezember: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Änderung der Beitragsordnung zugestimmt. Demnach gilt ab 2013 Einzelpersonen 17,50 Euro, Ehepaare/Lebensgemeinschaften 30 Euro, Familien 38 Euro, Firmen, Unternehmen und Institutionen 70 Euro pro Jahr. Zudem wurde die Anschaffung einer Ehrentafel für die Zooförderin Else Schulz beschlossen

13. Dezember 2012: Heute gab der Zoo Hoyerswerda eine seiner beiden Sibirischen Tigerinnen ab. Bislang lebten noch zwei der drei Tigerschwestern, die 2007 hier geboren wurden, im Zoo Hoyerswerda. Inzwischen waren die beiden geschlechtsreif und vertrugen sich nicht mehr miteinander. Tiger sind im Normalfall Einzelgänger und daher hatte jede das Gehege gerne für sich. Nach wiederholten Rangeleien wurden die beiden schließlich von unseren Pflegern getrennt und konnten das Außengehege in den letzten Monaten nur noch im Wechsel benutzen. Diese Situation war sowohl für die Tiger als auch für die Pfleger mit viel Stress verbunden, da die Tigerinnen sich der Gegenwart der Schwester ja trotz allem bewusst waren und häufig gereizt reagierten. In Absprache mit der Zuchtbuchführerin wurde die Tigerin Raja nun an den Zoo in Hodonín (Tschechien) abgegeben. Ihre Schwester Irina bleibt im Zoo Hoyerswerda und kann das Gehege nun entspannt allein genießen.

15. Dezember 2012. Bislang haben 7.000 Internetnutzer die Seiten des Fördervereins besucht. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und nehmen gern Anregungen entgegen.

26. Dezember 2012: Zu der traditionellen Zooführung am zweiten Weihnachtsfeiertag fanden sich rund 50 Leute ein. Kuratorin Kathrin Witzenberger ging bei ihren Ausführungen durch die zoologische Einrichtung auch auf Redensarten und geflügelte Worte ein, in denen Tiere vorkommen.


7. Januar 2013: Die Bärin "Sussi" lebt nicht mehr. Dazu hat der Zoo erklärt: "Sussi wurde 1969 im Zoo von Chicago geboren und kam mit einem Jahr in den Zoo Leipzig. Dort lebte sie vier Jahre lang, bis sie im Sommer 1974 zusammen mit ihrem Partner nach Hoyerswerda kam. In den folgenden 21 Jahren hatten die beiden 34 Jungtiere. Ihre jüngste Tochter Jane wurde 1996 geboren und lebte mit ihr zusammen im Zoo Hoyerswerda. Schweren Herzens haben wir uns am 7. Januar, in Abstimmung mit unserem Tierarzt, entschlossen, unsere Grizzlybärin „Sussi“ einzuschläfern. Sie hatte schon seit vielen Jahren altersbedingte Arthrose, die abermedikamentös gut unter Kontrolle zu halten war. In den letzten Tagen wurde "Sussi"  zunehmend schwächer und wollte bzw. konnte weder Futter noch ihre Medikamente aufnehmen. Ihr Allgemeinzustand hatte sich im Verlauf der letzten Woche drastisch verschlechtert, so dass wir in Absprache mit dem Tierarzt  DHM Metting entschieden haben, sie zu erlösen. Mit 43 Jahren hatte "Sussi" ein für Bären geradezu biblisches Alter erreicht. Der älteste in Gefangenschaft registrierte Bär wurde 46 Jahre." 

5. Februar 2013: Insgesamt leben derzeit 1 044 Tiere in 122 Arten im Zoo Hoyerswerda. Auch die Besucherzahlen wurden in den vergangenen Tagen fleißig zusammengerechnet. Stolze 114 378 Besucher fanden im Jahr 2012 den Weg in das Ensemble aus Schloss und Zoo. Trotz dieser hohen Zahl zeigt sich die Geschäftsführerin der ZooKultur, Carmen Lötsch, nicht ganz zufrieden: „Im Jahr 2012 hatten wir mit einem verhältnismäßig schlechtem „Zoowetter“ zu kämpfen. Auch andere Zoos geben einen Rückgang von rund zehn bis zwölf Prozent am Besucheraufkommen an. Zudem bereitete die teilweise fehlende gastronomischen Versorgung durch die Schließung des Jambo einige Sorgen.“ Positiv ist dagegen die Besucherresonanz außerhalb von Hoyerswerda. Ganze 76 Prozent der Besucher wohnen nicht in Hoyerswerdas. Etwa 33 Prozent nahmen sogar eine Fahrt von 40 Kilometer und mehr in Kauf, um den größten Zoo der Oberlausitz zu besuchen. Besonders stark sind Besucher aus Spremberg, Bautzen, Kamenz und Cottbus vertreten.

6. März 2013: Die Bärendame Jane, die 1996 im Zoo Hoyerswerda geboren war, verabschiedete sich aus dem Zoo Hoyerswerda. Ihr neues zu Hause findet sie im Tier- und Kulturpark Bischofswerda. Hier trifft sie zudem mit den Bären Balu erstmals auf einen potenziellen Partner. „Wir freuen uns, dass Jane einen passenden Partner in Bischofswerda gefunden hat“, äußerte sich Geschäftsführerin Carmen Lötsch zufrieden.

8. März 2013: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat in seiner Jahresversammlung beschlossen, den Umbau der alten Bärenanlage mit 100 000 Euro zu unterstützen. Alle Anwesenden stimmten während der Beratung in der Sparkasse dafür. Vorgesehen ist, dass auf der alten Bärenanlage die Erdmännchen ihr neues Domizil finden, ebenso die Stachelschweine. Zudem ist daran gedacht, dass hier Kinder auf eine ungewöhnliche Entdeckertour gehen können, hatte Kuratorin Kathrin Witzenberger den Interessierten erläutert, indem sie die Planungen in einem Kurzvortrag vorstellte und um Unterstützung warb. 

28. März 2013: Der "Seenland-Spielplatz" im Zoo Hoyerswerda wurde eingeweiht. Mädchen und Jungen aus der Tagesstätte "Brüderchen und Schwesterchen" testen ihn als Erste. Die Zookultur gGmbH hat 36 000 Euro in das Projekt investiert. Ein attraktiver Tummelplatz für die jüngsten Besucher wurde schon lange angestrebt. Der Zoo Hoyerswerda wird sich in Zukunft zu einem Geo-Zoo entwickeln. Dies bedeutet, dass Tiere nach Kontinenten und Verbreitungsgebieten zusammen gehalten werden. Der Spielplatz ist ein erster Schritt in dem zukünftigen Europabereich „Lutken Land“. In diesem Bereich sollen heimische Tiere gezeigt werden und die Besonderheit „Lausitzer Seenland“ thematisiert werden. Entsprechend spielt Wasser beim Spielplatz eine große Rolle. Die Kinder können Wasser pumpen und über ein System aus Rinnen leiten bis hin zu einer Archimedischen Spirale. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit Sand zu spielen und zu klettern. Auf die Spielgeräte gelangt man über Gummimatten, die an die Förderbänder des Braunkohleabbaus erinnern sollen. Dekoriert ist der Spielplatz mit heimischen Tierarten, die man im Lausitzer Seenland finden kann.

27. April: Am Sonnabendvormittag trafen sich Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. zum Frühjahrsputz im Zoo. Trotz des kühlen und nassen Wetters kamen 20 Mitglieder, so konnte der Großteil vom Geländer auf der Aussichtsplattform an der Bärenanlage fertiggestellt werden, und der Wirtschaftshof entrümpelt die Rabatten mit Rindenmulch aufgefüllt werden. Das Vereinsmitglied, die FA. Dachdecker Pflanz, übernahm die Restarbeiten am Geländer. So dass der feierlichen Bärenübernahme am 5. Mai nichts im Wege stand. 

6. März 2013: Die Bärendame Jane, die 1996 im Zoo Hoyerswerda geboren war, verabschiedete sich aus dem Zoo Hoyerswerda. Ihr neues zu Hause findet sie im Tier- und Kulturpark Bischofswerda. Hier trifft sie zudem mit den Bären Balu erstmals auf einen potenziellen Partner. „Wir freuen uns, dass Jane einen passenden Partner in Bischofswerda gefunden hat“, äußerte sich Geschäftsführerin Carmen Lötsch zufrieden. „Wir sind überzeugt, dass Balu und Jane in Bischofswerda eine wunderbare Betreuung erfahren und wünschen den Bischofswerdaern alles Gute.“ Balu gilt als besonders netter Zeitgenosse, so dass alle Beteiligten davon ausgehen, dass sich die beiden etwa gleichaltrigen Bären bald aneinander gewöhnen werden. Um die Tiere nicht unnötig zu stressen, werden sie jedoch zunächst getrennt untergebracht, um sich zunächst mit etwas Abstand zu beschnuppern. Der Transport von Jane verlief reibungslos. Im ständigen Beisein der Tierpfleger und wurde Jane zunächst sediert und dann vorsichtig in die Transportbox gebracht. Dabei hatte der Tierarzt Herr Göritz  vom Institut für Zoo und Wildtierforschung stets ein Auge auf die Gesundheit von Jane. „Etwas Wehmut ist schon dabei“, äußerte sich Kuratorin Kathrin Witzenberger, „jedoch ist Bischofswerda ja in unmittelbarer Nähe, so dass wir Jane jederzeit besuchen können. Sicher werden uns auch unsere netten Kollegen auf dem Laufenden halten, vor allem was die Annäherung mit Balu betrifft, da sind wir wirklich gespannt.“ Etwas Wehmut ist schon dabei“, äußerte sich Kuratorin Kathrin Witzenberger, „jedoch ist Bischofswerda ja in unmittelbarer Nähe, so dass wir Jane jederzeit besuchen können. Sicher werden uns auch unsere netten Kollegen auf dem Laufenden halten, vor allem was die Annäherung mit Balu betrifft, da sind wir wirklich gespannt.“

10. März 2013: Der Zoo Hoyerswerda verfügt über eine neue Bärenanlage. Im Beisein vieler Gäste wurde sie am Vormittag ihrer Bestimmung übergeben. Kuratorin Kathrin Witzenberger erläuterte die Vorzüge der Anlage gegenüber dem bisherigen Gehege am Zoo-Café. Der entscheidende Punkt: Sie ist viel großzügiger gestaltet und bietet den Bären mehr Betätigungsmöglichkeiten, aber auch Rückzugsgebiete. Dabei wies Kathrin Witzenberger auch ausführlich auf das Sicherheitskonzept hin. Es wurde noch auf die beiden Bewohner gewartet. Sie kamen aus dem Bayrischen Wald und wurden im Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

5. Mai 2013: Die Bärenanlage am Schloss hat zwei neue Bewohner. Am 5. Mai haben die beiden Bären Björn und Bengt, die aus dem Bayrischen Wald kommen, ihr neues Domizil in Besitz genommen. Zuvor hatten Oberbürgermeister Stefan Skora, ZooKultur-Geschäftsführerin Carmen Lötsch und Kuratorin Kathrin Witzenberger ein grünes Band durchschnitten und den vielen interessierten Besuchern den Weg zur Else-Schulz-Bärenanlage freigegeben. Der Oberbürgermeister und die Geschäftsführerin äußerten sich zufrieden, dass dieses im Vorjahr begonnene Vorhaben jetzt verwirklicht werden konnte und dankten dem Verein der Zoofreunde dafür, dass er dies ermöglicht hatte. Viele Besucher verfolgten anschließend, wie die beiden Bären die Anlage erkundeten, miteinander spielten und sogar im Schlossgraben badeten. Die neue Bärenanlage am Schloss Hoyerswerda war am 10. März 2013 feierlich übergeben worden. Seitdem trägt sie den Namen Else Schulz, benannt nach der großzügigen Zoo-Förderin, die an jenem Tag 100 Jahre alt geworden wäre. Oberbürgermeister Stefan Skora und Vereinsvorsitzender Karsten Bormann enthüllten im Beisein vieler Gäste das Namensschild.

30. Juni 2013: Das Restaurant im Zoo Hoyerswerda wurde mit einem Familienfest im Zoo wiedereröffnet. Die gastliche Stätte trägt den Namen Sambesi. Seit der Schließung des ehemaligen Zoorestaurants Jambo Ende 2011 stand das im Jahr 2008 gebaute Objekt leer. In der Zwischenzeit sicherte der Zoo die Besucherversorgung mit externen Anbietern sowie durch die zeitweise Öffnung des Schlosscafés ab.